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Umweltgerechter Anbau von Energiepflanzen - 09.12.11 -In einer aktuellen Veröffentlichung des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie werden für den Anbau von Biomasse-Dauerkulturen wie schnellwachsende Baumarten Anbauhinweise und -empfehlungen gegeben, die Aspekte des Boden-, Gewässer- und Naturschutzes berücksichtigen. Standorteignung, Wirkungen auf wildlebende Pflanzen- und Tierarten, entstehende Synergieeffekte, Einflüsse auf den Wasserhaushalt, Stoffeinträge in Gewässer sowie klimatische Wirkungen sind Teilaspekte, unter denen die Chancen und Risiken der energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe im Rahmen eines mehrjährigen Verbundvorhabens in Sachsen untersucht wurden. Ergänzend wurde auch der Anbau einjähriger Energiepflanzen betrachtet. Das Ingenieurbüro Feldwisch hat das Verbundvorhaben in Berichtsform und in einem Internetauftritt zusammengefasst. Link: LfULG-Internetseite: http://www.landwirtschaft.sachsen.de/.../23416.htm LfULG-Schriftenreihe: http://www.smul.sachsen.de/lfl/publikationen/jsp/...5332
Weltbodentag 2011: Moore - Mehr als Matsch - 05.12.11 -In einer Pressemitteilung der Aktionsplattform Bodenschutz (ABo) wird zum Weltbodentag 2011, der jedes Jahr am 5. Dezember stattfindet, die Bedeutung der Moorböden für den Klimaschutz herausgestellt. Ein Aspekt, der erst langsam bei den Diskussionen zum Klimaschutz einbezogen wird, so auch auf der derzeit stattfindenden Klimakonferenz im südafrikanischen Durban. Foto: Niedermoor im Oberen Eidertal in Schleswig-Holstein, (c) C. Heller Link: http://www.bvboden.de/aktuelles/...Weltbodentag%202011.pdf
Vorsorgender Bodenschutz bei Infrastrukturmaßnahmen - 02.12.11 -Beim Bau von Siedlungs- und Verkehrsflächen, beim Leitungsbau und Ausbau Erneuerbarer Energien oder bei temporäre Bodeninanspruchnahme bei Großveranstaltungen, das Schutzgut Boden wird bei allen Baumaßnahmen im unterschiedlichem Ausmaß beansprucht. Was sind die Folgen für die Böden, welche Motivationen hat der vorsorgende Bodenschutz und wie kann man die notwendigen Infrastruktur- oder allgemeiner Baumaßnahmen bodenschutzgerecht umsetzen? Diesen Frage widmete sich Dr. Norbert Feldwisch auf dem hessischen Bodenschutzforum am 30. November 2011 in Kassel. Vortragsfolien (pdf, 5,03 MB): http://www.ingenieurbuero-feldwisch.de/pdf/Feldwisch_Hess_Bodenschutztage_111130_bearbeitet.pdf
Umsetzung von Bodenschutzmaßnahmen beim Gewässerumbau - 02.12.11 -Das Schutzgut Boden ist bei vielfältigen gewässerbaulichen Maßnahmen betroffen. Zur Vermeidung erheblicher und schädlicher Bodenveränderungen stehen eine Reihe praxiserprobter Schutzmaßnahmen zur Verfügung. Dr. Norbert Feldwisch berichtete auf dem BEW-Forum Bodenschutz und Altlasten am 8. November 2011 in Duisburg über seine Erfahrungen in der Bodenschutzpraxis. Vortragsfolien (pdf, 6.56 MB): http://www.ingenieurbuero-feldwisch.de/pdf/Feldwisch_BEW_Forum_111108.pdf
Es geht viel Erdreich verloren - Interview von Dr. Norbert Feldwisch zur Erosionsgefährdung des Bergischen Landes im Rhein-Sieg-Anzeiger - 02.12.11 -Das Einzugsgebiet der Bröl, einem Nebengewässer der Sieg, mit seinen einzigartigen Potenzialen für eine dauerhafte Wiederansiedlung des Lachses steht im Fokus des Landesinteresses Nordrhein-Westfalens. Entsprechend groß ist das finanzielle Engagement des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz. Noch nicht befriedigend ist die Situation beim Eintrag von Sedimenten und Nährstoffen. Immer wieder werden bedeutende Einträge in das empfindliche Gewässersystem beobachtet. Zuletzt berichtete der Rhein-Sieg-Anzeiger in seiner Ausgabe vom 27.10.2011 davon. Herr Dr. Norbert Feldwisch stellte sich den Fragen der Redaktion. Links: Brölprojekt: http://www.broel.nrw.de/ Redaktioneller Beitrag Rhein-Sieg-Anzeiger: http://www.rhein-sieg-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1319578190517.shtml Interview: http://www.rhein-sieg-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1319578190529.shtml
Internetangebot „Umweltgerechter Anbau von Energiepflanzen“ für das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie fertiggestellt - 11.11.11 -Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) hat in den Jahren 2006 bis 2011 das Verbundvorhaben „Umweltgerechter Anbau von Energiepflanzen“ von verschiedenen Projektgruppen bearbeiten lassen. Das Ingenieurbüro Feldwisch war an drei Teilprojekten zur Fragestellungen des Boden-, Gewässer- und Naturschutzes beteiligt und hat nun das Verbundvorhaben in Berichtsform und in einem Internetauftritt zusammengefasst. Auf der neuen LfULG-Internetseite werden ausgewählte Ergebnisse in Kurzform vorgestellt. Die vollständigen Berichte der Teilprojekte Vorstudie, Natur- und Bodenschutz, Wasserhaushalt und Gewässerschutz sind als pdf-Dokumente verfügbar. Link: http://www.landwirtschaft.sachsen.de/landwirtschaft/23416.htm
Sonderabfalldeponie Troisdorf-Spich - 04.11.11 - Die Auswirkungen der Sonderabfalldeponie Troisdorf-Spich werden in der Öffentlichkeit diskutiert. Die Stadt Troisdorf hat das Ingenieurbüro Feldwisch beauftragt, die Ergebnisse der Grundwasseruntersuchungen im An- und Abstrom der Sonderabfalldeponie in allgemeinverständlicher Form als Bürgerinformation im Internet aufzubereiten. Damit wird dem Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit Rechnung getragen. Über die Ergebnisse wird zu gegebener Zeit berichtet.
Bodendauerbeobachtung in Nordrhein-Westfalen - 04.11.11 - Seit 1995 wurden in Nordrhein-Westfalen 21 Flächen für eine Bodendauerbeobachtung eingerichtet. Mit dem BDF-Programm verfolgt Nordrhein-Westfalen das Ziel, mögliche Veränderungen der natürlichen Bodenfunktionen zu registrieren. Wesentliche Zielsetzung ist die Erfassung und Beurteilung der Versauerungsproblematik unter Wald. Mit der ersten Wiederholungsuntersuchung nach 10 Jahren liegen nunmehr Bodendaten vor, anhand derer erste Untersuchungen zur zeitlichen Veränderung der Bodeneigenschaften durchgeführt werden können. Das Ingenieurbüro Feldwisch wurde vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) beauftragt, die BDF-Datensätze nach bodenschutzfachlichen Kriterien auszuwerten. Die Veröffentlichung der Ergebnisse ist für 2012 geplant.
BEW-Forum Altlasten-Bodenschutz - 04.11.11 -Am 08./09.11.2011 findet beim BEW in Duisburg das jährliche Altlasten-Bodenschutz-Forum statt. Das Themenspektrum der Veranstaltung gliedert sich in allgemeine und rechtliche Fragen, Anforderungen des Bodenschutzes und Fragen der Altlastenbearbeitung von der Erfassung bis zur Sanierung. Dr. Norbert Feldwisch wird über die Umsetzung von Bodenschutzanforderungen beim Gewässerumbau referieren. Link: http://www.bew.de/...
Verbreitung von PFT in der Umwelt - 28.09.11Im Frühjahr 2006 wurden auffällige PFOA-Konzentrationen in der Ruhr entdeckt, die eine Gefahr für die Trinkwasserversorgung von über vier Millionen Menschen darstellten. Als Ursache konnte die Beaufschlagung von Ackerflächen mit einem nach Bioabfallverordnung deklarierten „Bodenverbesserer“ nachgewiesen werden. In Wirklichkeit handelte es sich bei dem ausgebrachten Substrat um ein hochgradig PFT-belastetes Abfallgemisch. Anlässlich dieses Umweltskandals hat das Land Nordrhein-Westfalen umfangreiche Untersuchungen und Bewertungen zu Ursachen, Belastungsniveau mit Perfluorierten Tensiden (PFT) und Maßnahmen durchgeführt. Diese Ergebnisse sind im LANUV-Fachbericht 34 “Verbreitung von PFT in der Umwelt - Ursachen, Untersuchungsstrategie, Ergebnisse, Maßnahmen” zusammengefasst. Link: http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/.../fabe34start.htm
Ökologische Tragfähigkeitsstudie für den Raum Karlsruhe - 28.09.11 -Der Nachbarschaftsverband Karlsruhe als Zusammenschluss aus elf Städten und Kommunen hat sich als Grundlage für die Flächennutzungs- und Landschaftsplanung eine ökologische Tragfähigkeitsstudie erstellen lassen. Damit kann die städtebauliche Entwicklung auf eine flächendeckende und zwischen den Schutzgütern abgestimmte Bewertung der ökologischen Bedeutung von bisher nicht bebauten Flächen im planerischen Außenbereich zurückgreifen. Das Ingenieurbüro Feldwisch hat die Fachbeiträge Boden und Wasser für die Tragfähigkeitsstudie erstellt. Der Bericht kann als PDF-Datei von der Internetseite des Nachbarschaftsverbandes Karlsruhe heruntergeladen werden. Link: http://nachbarschaftsverband.karlsruhe.de/nvk14.htm
Die Böden Deutschlands - Sehen, Erkunden, Verstehen. Ein Reiseführer - 15.09.11 -Der aktuell erschienen Reiseführer des Umweltbundesamtes vermittelt allgemeine Bodenschutzziele und gibt wertvolle Wandertipps zu lohnenden Bodenerlebnissen. Link: http://www.umweltbundesamt.de/...
LUBW legt Behördenleitfaden für den Umgang mit großflächig erhöhten Schadstoffgehalten im Boden vor - 15.09.11 -Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) hat einen Leitfaden zum Umgang mit großflächig erhöhten Schadstoffgehalten im Boden erstellt. Der Leitfaden wendet sich vor allem an die Behörden, die mit der Bearbeitung von großflächig erhöhten Schadstoffgehalten im Boden befasst sind. Er gibt einen Überblick über mögliche Fallkonstellationen und beleuchtet anhand von Praxisbeispielen praktikable Maßnahmen und Wege zur Umsetzung der rechtlichen Anforderungen. Link: http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/209358/
Wirkung und Folgen der Nutzung von Biomasse zur Biogasgewinnung auf Böden und Gewässer - 13.09.11 -Die rasche Bestandsentwicklung von Biogas- und Kofermentationsanlagen unterstützt die Klimaziele der Europäischen Union und leistet ihren Beitrag zur Diversifizierung des Energieangebotes. Gleichzeitig treten die bei der energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe entstehenden Gärreste infolge der aktuellen rasanten Mengen-Entwicklung zunehmend als möglicher Risikofaktor für den Gewässerschutz hervor. Im DWA-Seminar werden die gängigen Anbauverfahren und die Fruchtwechsel, die im Zusammenhang mit dem Anbau nachwachsender Rohstoffe zum Einsatz kommen, kritisch hinterfragt. Es werden Alternativen für den Anbau und die Fruchtfolgegestaltung erörtert. Ferner werden die Gärrückstände in ihrer Zusammensetzung betrachtet und Empfehlungen für geeignete Qualitätssicherungen ausgegeben. Termin: 12. - 13.10.2011 Ort: Suderburg Link: http://dwa-nord.de/...
Hessisches Bodenschutzforum 2011 - 13.09.11 -Thema des diesjährigen hessischen Bodenschutzforums ist der Vorsorgende Bodenschutz bei Planung, Genehmigung und Ausführung von Bauvorhaben. Die diesjährige Veranstaltung wendet sich dem qualitativen Schutz der Böden zu. Hierzu werden vielfältige Möglichkeiten aufgezeigt, wie Vorsorge gegen Schadstoffeinträge, Bodenverdichtungen und andere nachteilige Veränderungen der Bodenstruktur in den unterschiedlichen Phasen der Planung und Ausführung von Vorhaben getroffen werden kann. Termin: 30. November 2011 Ort: Rathaus Kassel Link: http://www.hmuelv.hessen.de/...
Grenzüberschreitende Lösungen für bergbaubeeinflusste Gewässer - 13.09.11 -In Regionen mit aktivem Bergbau sowie in Bergbaufolgelandschaften ist der natürliche Gewässerhaushalt stark beeinträchtigt. Negative Auswirkungen sind z. B. großflächige Veränderungen von Wassermenge und -beschaffenheit der Grund-, Sicker- und Oberflächengewässer. Seit Anfang 2011 werden im Rahmen des Ziel-3-Projektes VODAMIN Probleme bergbaubeeinflusster Gewässer grenzüberschreitend untersucht. Ziel des Projektes ist es, Lösungen für eine effiziente Bewältigung der Hinterlassenschaften des sächsischen und tschechischen Kohlen- und Erzbergbaus zu finden. Link: http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/wasser/8420.htm
Klimanavigator bündelt Wissen zum Klimawandel - 13.09.11 -Die Internetplattform “Klimanavigator” bündelt Wissen zum Klimawandel und dient als Wegweiser durch die deutsche Forschungslandschaft rund um Klima, Klimafolgen und Anpassung an den Klimawandel. Der Klimanavigator ermöglicht einen schnellen Zugriff und ein gezieltes Auffinden von Themen und von Einrichtungen. Die neue Internetplattform richtet sich an Fachleute und Interessierte in Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Gesellschaft. Link: http://www.klimanavigator.com/
Runder Tisch in Sachsen zum Gewässerausbau in Landwirtschafts- und Siedlungsgebieten - 13.09.11 -Um den von der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie geforderten guten ökologischen Zustand der Gewässer zu erreichen, sind Maßnahmen erforderlich, durch die sich die Bäche und Flüsse - zumindest abschnittsweise - wieder in naturnahe Strukturen zurückentwickeln können. Weil diese eigendynamische Entwicklung Platz braucht und angrenzende Nutzflächen in Anspruch nehmen kann, führen die Vorhaben oft zu Konflikten mit den Landnutzern und -eigentümern. Im Rahmen eines LfULG-Pilotprojektes sollen Lösungen für die Renaturierung von Gewässerabschnitten gefunden werden, die die Interessen der Landnutzer und -eigentümer berücksichtigen. Die wasserwirtschaftlichen Ziele und mögliche Verbesserung der Gewässermorphologie durch die Kommunen als Unterhaltungslastträger und Förderprogramme für die Maßnahmenumsetzung werden thematisiert. Link: http://www.smul.sachsen.de/lfulg/25178.htm
Themenportal "Kupfer" ist online - 13.09.11 -Das Julius Kühn-Institut (JKI) hat das Themenportal zu Kupfer als Pflanzenschutz- und Düngemittel online gestellt. Erstmalig wird die Thematik der Kupferanwendungen in der Landwirtschaft ausführlich und umfassend der Öffentlichkeit vorgestellt. Kupfer ist ein Schwermetall und wird in der Landwirtschaft als Pflanzenschutz- und Düngemittel angewendet. Als mögliche Folgen werden der Verbleib im Boden und die Auswirkungen auf Bodenorganismen beschrieben. Das neue Themenportal dokumentiert die Bemühungen des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und des JKI gemeinsam mit den ökologischen und konventionellen Anbauverbänden in Deutschland, Kupfereinträge durch Pflanzenschutzmittel zu reduzieren und Alternativen dafür zu finden. Link: http://kupfer.jki.bund.de/
Agrarholz als neues Geschäftsfeld für Land-, Forst und Energiewirtschaft - 13.09.11 -Der 11. BBE-Fachkongress für Holzenergie befasst sich auch in diesem Jahr wieder mit aktuellen Themen aus dem Bereich Holzenergie. Neben weiteren Themen stehen u. a. auch Kurzumtriebsplantagen (KUP) und Agrarholzgewinnung im Mittelpunkt des Kongresses. Termin: 22.-23.09.2011 Ort: Messezentrum Augsburg Link: http://event.bioenergie.de/index.php...
Tagung JA zu einer europäischen Bodenschutzrichtlinie - 03.08.2011 -Die gemeinsame Veranstaltung von DNR und EEB will für die Unterstützung einer EU-BRRL auch in Deutschland werben und ein Umdenken der Bundesregierung herbeiführen. Veranstalter: Deutscher Naturschutzring und Europäisches Umweltbüro Ort: Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund, Luisenstraße 18, 10117 Berlin Termin: 20. Oktober 2011 Programm: http://www.dnr.de/downloads/flyer-bodenschutz-20.10.2011.pdf
2. HILDESHEIMER BODENKONFERENZ „Bodenschutz und Planung – zwei Königskinder?“, Welchen Wert haben unsere Böden? - 03.08.11 -Auf der Konferenz soll mit Bodenexperten diskutiert werde, wie der LABO-Leitfaden "Bodenschutz in der Umweltprüfung nach BauGB" angewendet werden und der Boden nachhaltig geschützt werden kann. Dabei soll es insbesondere auch um die stärkere Berücksichtigung des Schutzgutes Boden in der Planung durch die Bewertung der Bodenfunktionen gehen Veranstalter: Institut für Geographie der Universität Hildesheim Ort: Gemeindehaus/Pfarrheim St. Catharinen, Bischof-Johann-Str. 1, 31177 Asel Termin: 15. September 2011 Weitere Informationen: http://www.uni-hildesheim.de/...
Widerstand gegen Gasleitung NEL - 03.08.2011 -Im Rechtsstreit vor dem Oberverwaltungsgericht Niedersachsen um den Bau der Erdgasleitung NEL haben Landwirte südlich von Hamburg einen sofortigen Baustopp auf Teilen der Gaspipelinetrasse erreicht. Entscheidend waren für die Richter Sicherheitsbedenken: Teilweise sollte die Gasleitung in einem Abstand von nur 30 bis 50 Meter an Höfen und Wohnhäusern vorbeiführen. (Quelle: top agrar online). In der Zeitschrift top agrar 8/2011, Seite 30 u. 31 wird ausgeführt, dass die Landwirte weiterhin einen nicht ausreichenden Bodenschutz kritisieren. Die Bodenschichten über der Gasleitung werden nachhaltig verändert. Deshalb fordern die Landwirte unabhängige Sachverständige, die den Bodenzustand vor und nach dem Bau dokumentieren. Bei bereits bestehenden Leitungen beobachten die Landwirte massive Bodengefügeschäden. “In trockenen Jahre vertrocknet der Streifen, in nassen säuft rundherum alles ab”, berichtet der Landwirt Hermann Gevers.
Seltenen Ackerwildkräuter - 27.07.11 -Auf der Roten Liste bedrohter Pflanzen sind auch Ackerwildkräuter zu finden. Darunter beispielsweise Sommer-Adonisröschen, Acker-Rittersporn oder Großblütiger Frauenspiegel zu finden. Diesen und anderen Ackerwildkräutern geht das "Unkraut vergeht nicht - stimmt nicht" der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft nach. Es zielt darauf ab, , die Vielfalt der rheinischen Ackerwildkrautflora zu fördern und zu erhalten. Dazu werden Samen bedrohter Arten gesammelt, vermehrt und anschließend wieder auf ausgewählten Äckern ausgesät. Eine speziell auf die Ackerwildkräuter ausgerichtete Flächenbewirtschaftung kann darüber hinaus durch geeignete Fruchtfolge und Bodenbearbeitung, Verzicht auf Herbizide und Wachstumsregler sowie eingeschränkte Düngung, verspäteten Stoppelumbruch sowie Saat des Getreides mit doppeltem Reihenabstand geschehen. Damit können auch Synergieeffekte für den Boden- und Gewässerschutz realisiert werden. Links: http://www.rheinische-kulturlandschaft.de/srk_.dll?pageID=148 http://www.bayercropscience.de/Auf_der_Suche_nach_seltenen_Ackerwildkr...
Stickstoff- und Säureeinträge in Deutschland - 26.07.11 -Das Umweltbundesamt hat Forschungsergebnisse zur “Erfassung, Prognose und Bewertung von Stoffeinträgen und ihren Wirkungen in Deutschland (UBA-Texte 38/2011)” veröffentlicht. Die Deposition von Stickstoffverbindungen in terrestrische Ökosysteme trägt stark zum Verlust von Biodiversität in Zentraleuropa bei, beeinträchtigt die natürlichen Bodenfunktionen und verursacht einen Teil der diffusen Stoffeinträge in Gewässer. Während in Deutschland die Emission oxidierter Stickstoffverbindungen (NOx ) über die letzten zwei Jahrzehnte um die Hälfte zurückgegangen ist, konnte ein ähnlicher Erfolg bei der Emission reduzierter N-Verbindungen (NHx) nicht erzielt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass 78 % der Fläche natürlicher und naturnaher Ökosysteme in Deutschland noch immer nicht vor Eutrophierung geschützt sind. Versauerung stellt auf 45 % der entsprechenden Flächen ein Risiko dar, wobei versauernde Stickstoffeinträge die Hauptursache sind. Die verbleibende Lücke zwischen der heutigen Situation und den Umweltqualitätszielen zeigt das Risiko für die Biodiversität und unterstreicht die Notwendigkeit einer weiteren Verringerung der Emissionen, insbesondere von Ammoniak (NH3). Link: http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/...
LANUV-Auenleitfaden liegt vor - 06.07.11 -Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) hat den „Leitfaden zur Erstellung digitaler Bodenbelastungskarten – Teil III: Erfassung von und Umgang mit überschwemmungsbedingten Belastungsbereichen“ veröffentlicht. Das entwickelte Verfahren dient dazu, die für Auengebiete typische kleinräumige Heterogenität der oberflächennahen Schadstoffverteilung zu erfassen und darzustellen. Mit Bewertungskarten können dem Bodenschutzvollzug einheitliche Arbeitsgrundlagen zur Verfügung gestellt werden. Link: http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/arbeitsblatt/arbla17/...
Bauherren finden Lehmwüste vor - 29.06.11 -Die Bodenverdichtung beim Bauen finden ihren Weg in die Presse. So berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung, dass in der bundesweit einzigartigen Nullenergie-Siedlung die Bauherren nur noch eine Lehmwüste statt wertvollem Ackerboden vorfinden. Bagger haben in dem Gebiet in Wettbergen die Erde extrem verdichtet. Möglicherweise entstehen den Käufern nun Extrakosten. Link: Beitrag in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 26.05.11
LABO-Bericht zu Archivböden - 16.06.2011 -Die LABO hat den Bericht “Archivböden - Empfehlungen zur Bewertung und zum Schutz von Böden mit besonderer Funktion als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte” veröffentlicht. Da der Verlust von Archivböden nicht kompensiert werden kann, ist ihr Schutz von besonderem Interesse. Der Leitfaden zeigt die fachlichen Grundlagen zur Thematik Archivböden und Möglichkeiten zum Schutz von Archivböden auf. Die Grundlagen für deren Umsetzung werden beschrieben und Handlungsempfehlungen zur Betrachtung von Archivböden dargelegt. Link: Leitfaden (PDF, 2.76 MB)
Flächenverbrauch in Nordrhein-Westfalen auf hohem Niveau - 15.06.11 .Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet vom weiterhin hohen Flächenverbrauch durch die Siedlungs- und Verkehrsflächenentwicklung. Seit 1996 sind in Nordrhein-Westfalen 909 Quadratkilometer naturnahe Böden verloren gegangen. “Diesen Verlust können wir uns angesichts des wachsenden Bedarfs an regionalen Lebensmitteln und des zunehmenden Energiebedarfs aus nachwachsenden Rohstoffen nicht mehr leisten”, betont der Umweltminister Remmel. Link: Flaechenverbrauch_NRW_Koelner-StadtAnzeiger_20110615.pdf (PDF, 573 KB)
Grundlagen und Anwendungsbeispiele von Bodenfunktionskarten in Nordrhein-Westfalen - 15.06.11 -Norbert Feldwisch, Heinz Neite und Jörg Düntgen gehen in ihrem Beitrag für die Zeitschrift Bodenschutz, Heft 2-2011, ausführlich auf die Bewertung von Bodenfunktionen in Nordrhein-Westfalen ein. Mit Hilfe von Bodenfunktionskarten können die zentralen Belange des Bodenschutzes – wie insbesondere die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und die Lenkung unvermeidbarer Flächeninanspruchnahmen auf weniger schutzwürdige Böden – in Planungsverfahren eingebracht werden. Anhand von Anwendungsbeispielen werden Datengrundlagen und Bewertungsmethoden zur Erstellung von Bodenfunktionskarten beschrieben. Ergänzende Empfehlungen zielen darauf ab, eine inhaltliche und methodische Vergleichbarkeit von Bodenfunktionskarten für unterschiedliche Planungsräume in Nordrhein-Westfalen zu gewährleisten. Dazu werden Vorschläge formuliert, welche Bodenfunktionen mit welchen Methoden im Regelfall und welche nur im Einzelfall zu bewerten sind. Link: http://www.bodenschutzdigital.de/aid/zbos_20110204/inhalt.html
Die Geschichte der Aktion “Boden des Jahres” - 15.06.11 -Monika Frielinghaus geht in ihrem Artikel “The Action ‘Soil of the Year’ in Germany” im IUSS-Bulletin 118 auf die Geschichte der Aktion seit 2005 ein. Dabei wird auch auf den Lernprozess bei der Darstellung und Vermittlung der Böden des Jahres eingegangen. Link: IUSS-Bulletin 118 (PDF, 9.61 MB)
Die Entdeckung der Bioturbation als bodenbildender Prozess - 15.06.11 -Hans-Peter Blume beschreibt in seinem Artikel “Charles Darwin and the discovery of bioturbation in the year 1837” im IUSS-Bulletin 118 anschaulich die Entwicklung der Forschung zum Bodenleben seit Charles Darwin bis heute. Link: IUSS-Bulletin 118 (PDF, 9.61 MB)
Analyse von Geländemodellen für die Erosionsbewertung - 29.04.11 -Auswertungen der Erosionsgefährdung stützen sich zumeist auf landesweit verfügbare Digitale Geländemodelle (DGM) mit einer Rasterweite von 20 m (DGM20). Für Sachsen wurde das DGM2 mit seiner sehr hohen räumlichen Auflösung von 2 m in Testgebieten daraufhin analysiert, wie sich die hohe Auflösung auf die Erosionsgefährdungsbewertung auswirkt. Verschiedene DGM-Aufbereitungsverfahren sowie DGM-Rasterweiten wurden im Hinblick auf die Erosionsmodelle Erosion-3D und ABAG (Allgemeine Bodenabtragsgleichung) getestet. ABAG und Erosion-3D reagierten zum Teil unterschiedlich empfindlich auf die verschiedenen DGM-Varianten. Link: http://www.smul.sachsen.de/lfl/publikationen/jsp/inhalt.jsp...
BEW-Seminar “Bodenschutz in der Bauleitplanung” - 29.04.11 -Zusammen mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen hat das Ingenieurbüro Feldwisch ein interessantes Programm zu aktuellen bodenschutzfachlichen Entwicklungen zusammengestellt. Dabei haben wir großen Wert auf den Praxisbezug gelegt. Neben dem quantitativen Bodenschutzziel, die weitere Flächen- bzw. Bodeninanspruchnahme zu vermeiden bzw. zu verringern, steht das qualitative Bodenschutzziel, Böden mit besonderer Funktionsausprägung zu schützen. Um ihren gesetzlichen Pflichtaufgaben des vorsorgenden Bodenschutzes gerecht zu werden, setzen einige Untere Bodenschutzbehörden in Nordrhein-Westfalen seit einigen Jahren Bodenfunktionskarten ein. Anhand von Methodenleitfäden und Anwendungsbeispielen werden praxisrelevante Entwicklungen in der Bodenfunktionsbewertung, der Bodenkundlichen Baubegleitung und des Bodenschutzes in der Bauleitplanung zur Diskussion gestellt. Weiter Informationen und das Anmeldeformular finden Sie im Programmfaltblatt, welches Sie unter folgender URL herunterladen können: Link: http://www.bew.de/script/download/316-d005e1105i.pdf (PDF, 314 KB) Ort: BEW Essen Datum: Donnerstag, 26. Mai 2011
Asphalt oder Getreide - Verlust von Landwirtschaftsflächen alarmierend - 20.04.11 -Die Bauern in Deutschland haben zwischen den Jahren 1992 und 2009 über 780.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche verloren, die für Wohn-, Verkehrs- und Wirtschaftsbauten benötigt wurden. Hochgerechnet auf den Flächenertrag fehlt somit alle zehn Jahre eine komplette Getreideernte in Deutschland. Auf dieses Problem für die Bauern und die Gesellschaft haben der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, und der Präsident Sächsischen Bauernverbandes (SLB), Wolfgang Vogel, aufmerksam gemacht. Link: - http://www.bauernverband.de/index.php?redid=152813&mid=415639 - Flächenverzehr-Uhr des Sächsischen Landesbauernverband
Es wird wärmer! Auswirkungen des Klimawandels auf Böden und Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen - 19.04.11 -Am 31. März 2011 hat Umweltministerium Nordrhein-Westfalen eine Tagung zum Klimawandel mit seinen Auswirkungen auf Böden und Landwirtschaft veranstaltet. Die Beiträge stehen nun Internet zum Herunterladen bereit. Auch die Broschüren zur Veranstaltung sind im Internet abruf- und bestellbar. Link: http://www.lanuv.nrw.de/klima/download/bonn2011/start.htm http://www.klimawandel.nrw.de a.
Winderosion als Auslöser der Massenkarambolage auf der A19 bei Rostock - Kommentar des Ingenieurbüros Feldwisch - 15.04.11 -Nach dem verheerenden Unfall auf der Autobahn 19 südlich von Rostock stellt sich die Frage nach den Ursachen und Verantwortlichkeiten. Die öffentliche Diskussion wird durch unterschiedliche Gefährdungseinstufungen verunsichert. Zitiert wird zum einen die Einstufung nach der sogenannten -->Cross-Compliance-Regelung. Dort wird die Erosionsgefährdung für landwirtschaftlich genutzte Böden danach differenziert, ob auf Grund der Standortbedingungen Maßnahmen zur Minderung der Erosionsgefährdung ergriffen werden müssen, um Zahlungen nach dem -->Direktzahlungs-Verpflichtungengesetz zur erhalten. Ziel dieser auf EU-Recht zurückgehenden Regelung ist die Erhaltung landwirtschaftlicher Flächen in einem guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand. Damit werden Zahlungen an die Landwirte an ökologische Mindeststandards geknüpft, die jedoch aus bodenschutzfachlicher Sicht als nicht ausreichend zu beurteilen sind. Die Maßnahmen zur Erosionsminderung nach Cross-Compliance-Regelungen sind nicht zu verwechseln mit den Pflichten der Flächenbewirtschafter, möglichen Gefahren durch Bodenerosion nach -->§ 4 Bundes-Bodenschutzgesetz abzuwehren. Auch hier werden die Standort- und Bodenbedingungen herangezogen, um die Gefährdung durch Erosion zu ermitteln. Bei der Gefahrenbewertung nach Bodenschutzrecht stehen jedoch ausschließlich fachliche Kriterien im Vordergrund. Hier geht es nicht um die Begründung von Zahlungsansprüchen nach EU-Recht. Im Falle von Verkehrsflächen liegen aus rechtlicher Sicht Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen der Nutzungsfunktionen dann vor, wenn sie in ihrer Sicherheit und Leichtigkeit des fließenden und ruhenden Verkehrs (Verkehrssicherheit) gefährdet werden. Diese Gefährdung kann durch Erosionsauswirkungen, wie sie nun auf der A19 eingetreten sind, ausgelöst werden. Die für die Gefahrenbeurteilung zuständige untere Bodenschutzbehörde kann sich hinsichtlich der Gefahrenbeurteilung auf die Einschätzung der Unterhaltungspflichtigen der betroffenen Verkehrswege sowie der Polizei stützen. Im konkreten Fall auf der A19 ist die Verkehrssicherheit unzweifelhaft erhebliche beeinträchtigt worden. Die bodenschutzrechtlich spannende Frage ist nun, ob der Flächenbewirtschafter der Erosionsfläche hätte Maßnahmen zur Erosionsminderung ergreifen müssen, um sogenannte drohende Gefahren abzuwehren. Für diese Frage ist entscheidend, ob die Gefahren anhand der Standort- und Bodenbedingungen bekannt waren. Es deutet viel darauf hin, dass diese Gefahrenlage wissenschaftlich bekannt und veröffentlicht war. So veröffentlichte das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie bereits im Jahr 2002 eine Studie des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftforschung (ZALF). Diese Studie stellte für die betroffene Region südlich von Rostock eine besonders hohe Erosionsgefährdung für Wind fest. Die unterschiedlichen Anforderungen nach Agrarecht und Fachrecht, hier Bodenschutzrecht, führen in der Praxis immer wieder zu Verwirrungen. Die Einhaltung von Anforderungen des Agrarrechtes entbinden Pflichtige nicht von weitergehenden Regelungen des Fachrechtes. Dieser Umstand ist den Landwirten, aber auch der Öffentlichkeit schwer zu vermitteln. Aus diesem Grund spricht vieles dafür, diese Unterschiede durch eine Angleichung der Anforderungen unterschiedlicher Rechtsbereiche aufzuheben. Hier sollte das Agrarrecht die weitergehenden Anforderungen des Fachrechtes übernehmen. Es bleibt abzuwarten, ob Politik und Verwaltung den konkreten Unfall zum Anlass nehmen, um erkennbare Defizite des Agrarrechtes durch Gesetzesänderungen aufzuheben. Links: - brennesel.com vom 15.4.2011 - Märkische Oderzeitung, moz.de vom 14.04.11 - spiegel.de, vom 13.4.2011 - Süddeutsche.de vom 9.4.2011- echo-online.de vom 8.4.2011- Veröffentlichung ‘Beiträge zum Bodenschutz in Mecklenburg-Vorpommern - Bodenerosion’ (PDF, 3.09 MB)
Notwendige Maßnahmen der Energiewende sowie des Gewässer- und Naturschutzes dürfen nicht einseitig zu Belastungen unserer Böden führen - Position des Ingenieurbüros Feldwisch - 14.04.11 -
 Die Erneuerung unseres Energienetzes wird viel Boden beanspruchen. Der aktuelle und in naher Zukunft anstehende Bau transnationaler Gasleitungen und der Ausbau des nationalen Gasversorgungsnetzes summiert sich auf mehrere Tausend Kilometer Trassenlänge in Deutschland. Mit einer mittleren Trassenbreite von 30 bis 40 Metern werden dadurch viele Quadratkilometer Bodenfläche in Anspruch genommen. Der Ausbau des Stromnetzes um bis zu 3600 Kilometer Länge, der für die Energiewende als notwendig erachtet wird, wird nicht ohne massive Eingriffe in Böden realisierbar sein. Insbesondere die Forderung, die Höchstspannungsleitungen verstärkt unterirdisch zu verlegen, wird zu umfangreichen Bodeninanspruchnahmen führen. Auch bei wasserwirtschaftlichen Maßnahmen zur Strukturverbesserung der Fließgewässer, wie sie derzeit im Zuge der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie geplant sind bzw. bereits umgesetzt werden, sind Böden betroffen. Beispielsweise werden im Zuge des Baus neuer Nebengerinne und Uferaufweitungen sowie des Rückbaus von Wanderhindernissen vielfach schwere Baumaschinen eingesetzt. Dies bleibt nicht ohne Folgen für die Böden im Baubereich und im Bereich der Baustraßen und Lagerflächen. Gerade die Auenböden sind häufig verdichtungsempfindlich. Im Übrigen sind die Auenböden durch besondere Funktionsausprägungen im Naturhaushalt geprägt und zählen aus diesem Grund zu den besonders schutzwürdigen Böden unser Landschaft. Während der Bauphase unterirdisch verlegter Leitungen (Gas, Öl, Strom, Fernwärme etc.) oder anderer temporärer Baumaßnahmen können schädliche Verdichtungen und Vernässungen der Böden auftreten, die nicht oder nur eingeschränkt wieder beseitigt werden können. Damit werden die natürlichen Bodenfunktionen im Stoff- und Wasserkreislauf, die Lebensraumfunktionen der Böden sowie die natürliche Bodenfruchtbarkeit nachhaltig beeinträchtigt, wenn keine Vorsorge ergriffen wird. Umweltpolitisch sinnvolle Maßnahmen zur Energiewende oder zur Zielerreichung im Gewässer- und Naturschutz gilt es generell nicht zu verhindern. Aber eine einseitige Belastung des Schutzguts Bodens ist nicht zu akzeptieren. Dazu sind die Belange des Bodenschutzes in Planungs- und Bauprozessen frühzeitig und angemessen zu berücksichtigen. Hier bietet sich die bodenkundliche Begleitung der Planungs- und Bauprozesse an. Die bodenkundliche Planungs- und Baubegleitung sollte in Deutschland verstärkt eingeführt werden. Sie verhindert keine notwendigen Baumaßnahmen, sondern trägt zur Verfahrenssicherheit sowie zur Vermeidung bzw. Minimierung von Konfliktpotenzialen und Schäden am Schutzgut Boden bei. So werden Verfahrensprozesse optimiert und Folgeschäden so weit wie möglich verringert.
Wirkungen der Klimaänderungen auf die Böden – Untersuchungen zu Auswirkungen des Klimawandels auf die Bodenerosion durch Wasser - 12.04.11 -Die für das 21. Jahrhundert prognostizierten Klimaänderungen lassen für die zukünftige Erosionsgefährdung Auswirkungen erwarten. Ursachen sind die Veränderung des Niederschlagsregimes und der Bodenbedeckung als Folge der klimatischen Anpassung der Vegetationsperioden landwirtschaftlicher Kulturpflanzen. Das Umweltbundesamt hat die Folgen des Klimawandels für die Bodenerosionsgefährdung untersuchen lassen. Die Erosionsmodellierung wurde durch einen modifizierten ABAG-Ansatz für den Zeitraum 1971-2100 vorgenommen. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind im UBA-Texte-Band 16/2011 veröffentlicht worden. Dateilink: http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4089.pdf
Vorbeugender Bodenschutz bei Baumaßnahmen im funktionellen Bereich - 12.04.11 -In der aktuellen Ausgabe “Informationen aus der Forschung des BBSR - Nr. 1/Februar 2011” wird über das Expertengespräch vom 2.12.2010 beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Bonn berichtet. Im komplexen Zusammenspiel der zahllosen Einzelaspekte einer Baumaßnahme ist der in Anspruch genommene Boden als besonderes Schutzgut an sich zu betrachten. Während dem Eintrag von umweltgefährdenden Stoffen in den Boden in der Regel normenkonform vorgebeugt wird, erscheint die Vorsorge gegen funktionelle Bodenschädigungen (Schäden, welche im Wesentlichen mechanisch wie z. B. durch Verdichtung oder Umschichtung verursacht werden) noch nicht im Bewusstsein der Handelnden angekommen zu sein. Das BBSR hat daher am 2.12.2010 zu einem Expertengespräch geladen. Im Rahmen von sechs Vorträgen wurde über den aktuellen Sachstand informiert und anschließend Sichtweisen und eventuelle Handlungsnotwendigkeiten in Bezug auf den Vorbeugenden Bodenschutz bei Baumaßnahmen diskutiert. Link: http://www.bbsr.bund.de/.../DL_1_2011.pdf
Bodenschutz in der Bauleitplanung - 12.04.11 -Am 26.05.2011 findet das BEW-Seminar „Bodenschutz in der Bauleitplanung“ in Essen statt. Das vom LANUV und vom Ingenieurbüro Feldwisch organisierte Seminar bietet ein interessantes Programm zu aktuellen bodenschutzfachlichen Entwicklungen. Dabei wurde großer Wert auf den Praxisbezug gelegt. Neben dem quantitativen Bodenschutzziel, die weitere Flächen- bzw. Bodeninanspruchnahme zu vermeiden bzw. zu verringern, steht das qualitative Bodenschutzziel, Böden mit besonderer Funktionsausprägung zu schützen. Um ihren gesetzlichen Pflichtaufgaben des vorsorgenden Bodenschutzes gerecht zu werden, setzen einige Untere Bodenschutzbehörden in Nordrhein-Westfalen seit einigen Jahren Bodenfunktionskarten ein. Anhand von Methodenleitfäden und Anwendungsbeispielen werden praxisrelevante Entwicklungen in der Bodenfunktionsbewertung, der Bodenkundlichen Baubegleitung und des Bodenschutzes in der Bauleitplanung zur Diskussion gestellt. Weiter Informationen und das Anmeldeformular stellt das Programmfaltblatt bereit, welches unter folgender URL heruntergeladen werden kann: http://www.bew.de/script/download/316-d005e1105i.pdf
Energie aus Wildpflanzen, eine Alternative zum Mais? - 18.03.11 -Derzeit dominieren Raps und Mais als Energiepflanzen. Negative Umweltwirkungen sind bei hoher Anbaukonzentration zu besorgen. Alternativen werden benötigt. Das Projekt „Energie aus Wildpflanzen“ des Netzwerkes Lebensraum Brache verfolgt dabei besonders innovative Ansätze. Mit dem Vorhaben sollen neue Wege aufgezeigt werden, wie die Energieerzeugung aus Biomasse enger mit Zielen des Landschafts-, Natur- und Umweltschutzes verknüpft werden kann. Die Untersuchungsergebnisse aus den ersten drei Projektjahren werden auf einer Tagung vorgestellt. Tagungsort: Hotel Meliá, Friedrichstraße 103, 10117 Berlin. Datum: 12.04.2011 Link (Tagungsinformationen): http://www.lebensraum-brache.de/...
Boden schreibt Geschichte - Archivfunktionen von Böden - 17.03.11 -Der Boden hat viele Facetten und Funktionen, aber nur wenige davon sind einer breiten Öffentlichkeit bewusst. Die am wenigsten bekannte Funktion dürfte die „Archivfunktion der Böden“ sein. Sie ist eine der 7 durch das Bundesbodenschutzgesetz geschützten Bodenfunktionen. Wie können diese dann möglichst effizient gesichert bzw. geborgen werden? Diesem Spannungsfeld zwischen Planern, Archäologen, Investoren und Bodenschützern widmet sich die 10. Jahrestagung des Europäischen Bodenbündnisses ELSA e.V. Zusammen mit internationalen Experten lädt ELSA e.V. zu dieser interdisziplinären Veranstaltung nach Osnabrück ein. Link (Tagungsinfos bei ELSA): http://www.bodenbuendnis.org/home/...
Handbook of Erosion Modelling - 17.03.11 - Roy P. C. Morgan (Editor), Mark Nearing (Editor), ISBN: 978-1-4051-9010-7, Hardcover, 416 Seiten, Dezember 2010, Wiley-Blackwell. Preis 102,- €. Der Abtrag von Boden und daran gebundener Schadstoffe durch Oberflächenabfluss ist aus Sicht des Boden-, Gewässer- und Naturschutzes von großer praktischer Bedeutung. Um das Erosionsausmaß auf den eigentlichen Erosionsflächen und die Folgen für andere Schutzgüter zu begrenzen, müssen die einzelnen Erosionsprozesse vom Aufschlag des einzelnen Regentropfens auf die Bodenoberfläche bis hin zum konzentriertem Oberflächenabfluss im Landschaftsmaßstab verstanden werden. Mit Hilfe unterschiedlich komplexer Erosionsmodelle können diese Erkenntnisse eingebracht werden in den vorsorgenden Bodenschutz, die Beratung der Landwirtschaft, die Bewirtschaftungsplanung der Gewässer und die Landschaftsplanung bis zum Schutz besonderer Lebensraumtypen (z. B. FFH-Maßnahmenprogramme). Das Handbuch bietet der Wissenschaft und Sachverständigen einen guten Überblick über die Konzepte, Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen von Erosionsmodellen. Dabei bleibt die Auswahl der beschriebenen Modelle allerdings unvollständig und spiegelt nicht die Bandbreite der operativ einsetzbaren Modelle für Fragestellungen des Boden-, Gewässer-, Natur- und Landschaftsschutzes wider.
Bodenzustandserhebung Landwirtschaft - 11.03.11 -Der Gehalt an organischer Substanz im Boden trägt entscheidend zur Standortproduktivität bei. Die Menge und Qualität organischen Kohlenstoffs im Boden wird durch Klima, Standort und Nutzung beeinflusst. Die Bodenzustandserhebung Landwirtschaft erfasst die Vorräte an organischem Kohlenstoff in landwirtschaftlich genutzten Böden in Deutschland. Das Institut für Agrarrelevante Klimaforschung des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) in Braunschweig führt im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) die Erhebung ab Februar 2011 durch. Weitere Infos: http://www.bmelv.de/cln_173/...http://www.vti.bund.de/...
Strategiepapier zum Klimaschutz durch und mit der Land- und Forstwirtschaft - 11.03.11 -Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat seine Position zum Klimaschutz im Strategiepapier „Klimaschutz durch und mit der Land- und Forstwirtschaft“ formuliert. Um die Landwirtschaft für den erwarteten Klimawandel fit zu machen, setzt der DBV auf eine Stärkung der Agrarforschung, eine Intensivierung der Pflanzenzüchtung und die Entwicklung neuer Pflanzenschutzmittel. Link: http://www.bauernverband.de/index.php?redid=205683
Es wird wärmer! Auswirkungen des Klimawandels auf Böden und Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen - 11.03.11 -Auf der vom Umweltministerium Nordrhein-Westfalen veranstalteten Tagung am 31. März in Bonn werden die Ergebnisse mehrerer Studien zum Klimawandel mit seinen Auswirkungen auf Böden und Landwirtschaft vorstellen. Dabei sollen mögliche Risiken – wie eine zunehmende Bodenerosion –, aber auch potenzielle Chancen beleuchtet und denkbare Anpassungsmaßnahmen diskutiert werden. Veranstaltungsort: Universitätsclub Bonn e. V., Konviktstr. 9, 53113 Bonn, www.uniclub-bonn.deDatum: 31. März 2011 Faltblatt: Flyer_Klimafolgen_Boden_Landwirtschaft_110331.pdf
Gefahrenabwehr bei Bodenerosion - 11.02.11 -Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) hat im Januar 2011 das Merkblatt “Gefahrenabwehr bei Bodenerosion” in der Reihe Bodenschutz als Heft 25 veröffentlicht. Das Merkblatt wurde vom Ingenieurbüro Feldwisch erstellt. Damit steht eine Arbeitshilfe zur Verfügung, die detaillierte fachliche Grundlagen und Bewertungsansätze für den Vollzug des Bodenschutzes bei schädlichen Bodenveränderungen auf Grund von Wassererosion bereitstellt. Das Merkblatt kann auf den Internetseiten der LUBW unter Veröffentlichungen bestellt werden. Weitere Infos: http://www.ingenieurbuero-feldwisch.de/bodenerosion_bw.htm
Nordeuropäische Erdgasleitung NEL - 11.02.11 - Die Nordeuropäische Erdgasleitung NEL wird Deutschland und Nordwesteuropa über die Nord-Stream-Pipeline mit den großen Erdgasreserven in Sibirien verbinden. In Lubmin bei Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern übernimmt die NEL das Erdgas der Ostseepipline und transportiert es über 440 Kilometer weiter Richtung Westen. Das Ingenieurbüro Feldwisch ist beauftragt, für einen ca. 170 km langen Teilabschnitt das baubegleitende Wegerecht, die Abwicklung der Flurschadensregulierung sowie die bodenkundliche Baubegleitung in Mecklenburg-Vorpommern zu bearbeiten.
Bodenmanagement bei der naturnahen Umgestaltung der unteren Wupper bis zur Dhünnmündung - 17.01.2010 - Der Wupperverband hat das Ingenieurbüro Feldwisch beauftragt, im Vorfeld der geplanten naturnahen Umgestaltung der unteren Wupper die Schadstoffsituation in der Wupperaue zu überprüfen und auf dieser Basis ein Bodenmanagement zur Verwertung bzw. Beseitigung des Bodenaushubs zu erstellen. Dabei ist insbesondere die Schadstoffsituation im Bereich geplanter Profilaufweitungen und Nebengerinne zu erfassen und anhand der Anforderungen des Bodenschutz- und Abfallrechtes zu beurteilen.
Plädoyer für eine EU-Bodenschutzrichtlinie - 14.01.11 -
Der Deutsche Naturschutzring spricht sich in seinem Themenheft III/2010 “Bodenschutz - Argumentationshilfe für eine EU-Rahmenrichtlinie” vehement für eine EU-Bodenschutzrichtlinie aus. Die Qualität der Böden wird durch menschliches Handeln stark beeinflusst. In allen EU-Staaten sind die Böden in unterschiedlichem Maß degradiert. Bodendegradation kann zu Versalzung, Versteppung und sogar zur Wüstenbildung führen. Andererseits leistet der Boden als „Senke“ einen erheblichen Beitrag zur Minderung des CO2-Anstiegs in der Atmosphäre und trägt so zum Klimaschutz bei. Bodenschutz ist deshalb grenzüberschreitend von großer Bedeutung. Um der Gefährdung der Böden in der EU besser zu begegnen, sind gemeinsame Ziele und vergleichbare Bewertungsverfahren erforderlich. Angesichts der Globalisierung sind zum Schutz des Bodens und zum Wohl der Menschen einheitliche Rahmenbedingungen notwendig. Link zum Download: http://www.dnr.de/downloads/bodenschutz_web.pdf
Bewertung erheblicher Biodiversitätsschäden im Rahmen der Umwelthaftung - 29.12.2010 -Im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz bearbeitet das Ingenieurbüro Feldwisch in Kooperation mit dem Netzwerk Umwelthaftung das UFOPLAN-Vorhaben “Bewertung erheblicher Biodiversitätsschäden im Rahmen der Umwelthaftung”. Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen fachliche Maßstäbe zur Bewertung der Erheblichkeit von Biodiversitätsschäden entwickelt werden. Zudem ist das Verhältnis zu den Bewertungsmaßstäben der bereits etablierten Prüfinstrumente Eingriffsregelung, FFH-Vorprüfung sowie gesetzlicher Biotop- und Artenschutz zu klären. Das Forschungsvorhaben wird im Mai 2012 enden. Infos zum Netzwerk Umwelthaftung unter http://www.ingenieurbuero-feldwisch.de/umwelthaftung.htm
Bodenerosion als Ursache für die Belastung von Fließgewässern - 28.12.2010 -In einem Seminar am 23. Februar 2011 in Erfurt stellen die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Boden (BVB) die Erfassung und Bewertung erosionsbedingter Stoffeinträge in Fließgewässer vor. Ziel ist die Auswahl geeigneter Minderungsmaßnahmen im Zuge der Maßnahmenprogramme, die zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) bis Ende 2008 aufgestellt werden müssen. Nähr- und Schadstoffe, vor allem Phosphor und verschiedene Pflanzenbehandlungsmittel, können über Oberflächenabfluss und Bodenabtrag in Fließgewässer gelangen und bereiten vielfach Probleme für die Erreichung des „guten Zustands“, wie ihn die WRRL fordert. Da der DWA das Seminar in Zusammenarbeit mit dem BVB anbietet, erhalten BVB Mitglieder, sofern sie handschriftlich auf Ihrer Anmeldung "Stichwort: BVB-Mitglied" und Ihre BVB-Mitgliedsnummer angeben, einen Sonderermäßigung (die Teilnahmegebühr beträgt dann nur 175,50 Euro). Programm unter http://www.bvboden.de/aktuelles/termine/DWA_Bodenerosion.pdf
Aufruf zur Stellungnahme: DWA Merkblatt 910 - 28.12.2010 -Im Rahmen einer Zusammenarbeit von BVB und DWA wurde der Merkblattentwurf "Berücksichtigung der Bodenerosion bei der Maßnahmenplanung nach EG Wasserrahmenrichtlinie" erstellt und wird bis zum 15 März 2011 öffentlich zur Diskussion gestellt. Das Merkblatt richtet sich in erster Linie an Institutionen und Personen, die an der Planung und Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz von Oberflächengewässern durch diffuse Einträge beteiligt sind. Dies sind die für die Bewirtschaftungsplanung verantwortlichen Wasserbehörden und Maßnahmenträger, Unterhaltungspflichtige der Gewässer, Landwirtschaftsbehörden und -verbände sowie an der Planung beteiligte Ingenieurbüros. Hinweise und Anregungen zu dieser Thematik nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle gerne entgegen. Stellungnahmen richten Sie bitte schriftlich, nach Möglichkeit in digitaler Form an die DWA-Bundesgeschäftsstelle: Dirk Barion, barion@dwa.de Achtung: Der Gelbdruck kann leider nur kostenpflichtig abgegeben werden. Er ist zu beziehen über die DWA-Bundesgeschäftsstelle, Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef, Tel. 0 22 42/872-333 Fax 0 22 42/872-100 E-Mail: kundenzentrum@dwa.de, DWA-Shop: www.dwa.de/shop
Fachgruppen des Bundesverbandes Boden neu strukturiert - 28.12.2010 -Die neue Fachgruppe 2 “Bodennutzung und Bodenschutz” wurde auf der Jahrestagung 2010 des BVB in Gelsenkirchen gegründet. Sie geht hervor aus der ursprünglichen FG 2 „Bodenschutz und Landnutzung“, der FG 3 „Bodenschutz in der Planung“ und der FG 4 „Bodenbelastungen“. „Dieser Schritt wurde sinnvoll, um die Arbeit der Fachgruppen besser an die Entwicklungen im Bodenschutz auszurichten“, erläutert Vorstandsmitglied Prof. Heinz- Christian Fründ. Die neue FG 2 „Bodennutzung und Bodenschutz“ möchte zukünftig mit ihrer neuen Vorsitzenden Dr. Susanne Frey-Wehrmann ein Forum entwickeln, bei dem auch Berufsanfänger stärker einbezogen werden. Voraussichtlich werden die Themen „Boden und Klimawandel“ sowie der „Schutz des Bodengefüges“ wichtig und Aktivitäten in der FG 2 notwendig machen.“ Quelle: http://bvboden.de/aktuelles/newsletter/newsletter_bvb_04_10%20.pdf
Vega (Brauner Auenboden), Boden des Jahres 2011 - 28.12.2010 -Vegen kommen in den Auen größerer Fließgewässer vor. Vegen sind braune, fruchtbare Böden mit einem humosen Oberboden. Standorttypisch sind sie mit artenreichen Wäldern aus Esche, Ulme, Linde und Hainbuche und artenreicher Krautvegetation bewachsen. Sie entstanden durch regelmäßige Überflutungen und Ablagerung von angeschwemmtem Bodenmaterial. Link: http://www.umweltbundesamt.de/boden-und-altlasten/aktuelles/braunerde-vega.htm
Bodenerosion und Klimawandel - 28.12.2010 -Das Umweltbundesamt hat das Fachgespräch: „Auswirkungen des Klimawandels auf die Bodenerosion durch Wasser” durchgeführt. Die Ergebnisse eines Vorhabens zu möglichen zukünftigen Entwicklungen der Bodenerosion unter sich wandelnden Klimabedingungen wurden zur Diskussion gestellt. Neben der Darstellung des IST-Zustandes als Referenzgrundlage wurde der nutzungsabhängige Bodenabtrag für 3 Szenarienzeiträume bis 2100 auf der Basis von Ergebnisdaten des Regionalmodells WETTREG ermittelt. Link: http://www.umweltbundesamt.de/boden-und-altlasten/veranstaltungen/fg-bodenerosion.htm
Verdichtungsgefährdung der Böden - 28.12.2010 -In einem vom Umweltbundesamt geförderten Vorhaben wurde erstmals eine bundesweite Auswertung von Bodendaten zur Verdichtungsgefährdung durchgeführt. 30 % unserer Ackerfläche weisen eine so hohe Verdichtungsgefährdung auf, dass durch den Druck von Landmaschinen bis in den Untergrund langfristig eine Beeinträchtigung der Böden zu erwarten ist. Link: http://www.umweltbundesamt.de/boden-und-altlasten/projekte/verdichtung.htm
Treibhausgas-Emissionen kompensieren - 28.12.2010 -Das Umweltbundesamt hat zwei Studien zur freiwilligen Kompensation von Treibhausgas-Emissionen veröffentlicht. Eine Marktanalyse per Umfrage hat ergeben, dass in Deutschland die Bereitschaft zur privaten Kompensation von Treibhausgas-Emissionen derzeit niedrig. Überraschenderweise spielt für deutsche Investoren bei der Projektauswahl weniger der Projekttyp oder das Land, in dem das Projekt durchgeführt wird, eine Rolle als vielmehr die Qualität des Projekts – also vor allem die Überprüfbarkeit der Emissionsvermeidung. Die freiwillige Kompensation mit Hilfe von Aufforstungsprojekten ist mit einem Marktanteil von 27 Prozent in Deutschland vergleichsweise beliebt. Grundsätzlich ist Kompensation durch Waldprojekte kritisch zu sehen, denn die Berechnung und Überwachung des natürlichen Klimaschutzeffekts von Wäldern ist sehr komplex und die dauerhafte Bindung des Kohlendioxids in den Bäumen ist durch Waldbrände oder illegalen Holzeinschlag gefährdet. Gut konzipiert, haben sie jedoch positive Nebenwirkungen weit über das Vermeiden von Treibhausgasen hinaus, so zum Beispiel den Erhalt der Artenvielfalt oder Boden- und Wasserschutz. Die beiden Studien zur freiwilligen Kompensation sind in der Reihe „Climate Change“ erschienen und stehen auf den Internetseiten des UBA unter http://www.uba.de/uba-info-medien/3965.html und http://www.uba.de/uba-info-medien/3966.html zum Download bereit.
Naturnähe von Böden - 12.11.2010 -In der vom Geologischen Dienst NRW herausgegebenen „Karte der schutzwürdigen Böden“ im Maßstab 1:50.000 werden für die Gesamtfläche von Nordrhein-Westfalen schutzwürdige Böden dargestellt. Diese flächendeckend vorliegende Karte berücksichtigt jedoch die anthropogenen Einflüsse auf die Substrat- und Prozesseigenschaften nicht vollständig; Angaben zur anthropogenen Beeinträchtigungen des natürlichen Bodenzustands beschränken sich bisher weitgehend auf Auf- oder Abtragsbereiche, die zudem keinen Anspruch auf Vollständigkeit besitzen. Angesichts dieser Ausgangssituation kann es in bestimmten Gebieten von Interesse sein, die Naturnähe von Böden ergänzend zu den Ergebnissen der Karte der schutzwürdigen Böden zur Bodenfunktionsbewertung heranzuziehen und zu bewerten. Im vom Ingenieurbüro Feldwisch erstellten LANUV-Arbeitsblatt 15 werden vorliegende Konzepte und Empfehlungen zur Berücksichtigung der Naturnähe von Böden beschrieben, die notwendigen Daten- und Kartengrundlagen genannt sowie Auswertungsmöglichkeiten aufgezeigt. Link: http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/arbeitsblatt/arbla15/arbla15.pdf
Großmaßstäbige Bodenfunktionskartierung - 12.11.2010 -Planungs- und Zulassungsverfahren benötigen großmaßstäbige Bodenfunktionskarten, wenn Auswirkungen verschiedener Vorhabenstypen auf die Böden beurteilt werden sollen. In Nordrhein-Westfalen liegt flächenhaft nur eine Bewertung der Bodenfunktionen im Maßstab 1:50.000 vor. Daneben stehen auch Auswertungen der Bodenkarte 1:5.000 zur Verfügung, aber nicht flächendeckend. Als weiteres nahezu flächendeckend für landwirtschaftlich genutzte Flächen vorliegendes Kartenwerk ist insbesondere für die kommunalen Planungsebenen die Bodenkarte im Maßstab 1:5.000 auf Grundlage der Bodenschätzung (DGK5 Bo) zu berücksichtigen. Daher wurde vom Ingenieurbüro Feldwisch im Auftrag des LANUV in einem Modellvorhaben in fünf Pilotgebieten ein Bericht erarbeitet, in dem die Möglichkeiten und die Vorgehensweise zur Bewertung der Bodenfunktionen auf Grundlage der DGK5 Bo beschrieben werden. Link: http://www.lanuv.nrw.de/boden/boschu-lua/grossbodenkarten.htm
Bodenmanagement bei der Erftverlegung ‘Vogelwäldchen’ - 12.11.2010 - In WRRL-Maßnahmenprogrammen werden u. a. Verbesserungen der Struktur und Durchgängigkeit von Gewässern angestrebt. Bei diesen Maßnahmen werden regelmäßig Belange des Bodenschutzes berührt. Werden beispielsweise Profilaufweitungen oder Neuanlagen von Nebengewässern geplant, dann ist stets die Schadstoffsituation der Auenböden zu betrachten. Der Erftverband hat das Ingenieurbüro Feldwisch beauftragt, im Vorfeld der geplanten Erftverlegung ‘Vogelwäldchen’ die Schadstoffsituation in der Erftaue zu überprüfen und auf dieser Basis ein Bodenmanagement zur Verwertung des Bodenaushubs zu erstellen.
World Soil Erosion and Conservation - 12.10.10 -Die Landdegradierung durch Bodenerosion betrifft ungefähr 30-50 % der Landoberfläche der Erde. Zur Zeit der ersten Veröffentlichung dieses Buches 1993 zeigten Schätzungen an, dass 10-15 Millionen Hektar jedes Jahr durch die Erosion und Versalzung in Folge unangepasster Bewässerung verloren gehen. Bei einer gleich bleibenden Verlustrate ist davon auszugehen, dass die Oberböden auf erosionsgefährdeten geneigten Standorten innerhalb von zweihundert Jahren vollständig erodieren würden. Da die Menschheit vom Boden für die Lebensmittelproduktion fast vollständig abhängig ist, geht von der Bodenerosion eine echte Bedrohung für die Sicherheit unserer Nahrungsmittelversorgung aus. Die Zielsetzung zur Bewahrung der Böden ist deshalb klar. Ein Teil der notwendigen Antworten zur Bewahrung unsere Böden vor Bodenerosion und Versalzung vermittelt das Buch. Cambridge Studies in Applied Ecology and Resource Management. Edited by David Pimentel. Cambridge University Press, 2009 Paperback. ISBN-13: 9780521104715. Link: http://www.cambridge.org/catalogue/catalogue.asp?isbn=9780521104715
European Atlas of Soil Biodiversity - 12.10.10 -Der europäische Atlas der Boden-Biodiversität stellt eine umfassende Informationsquelle für Bodenschützer, Forscher, Politiker und Lehrer bereit und liefert einen Beitrag zum Internationalen Jahr der Artenvielfalt. Er stellt potenzielle Bedrohungen der Böden und ihrer Artenvielfalt anschaulich vor, einschließlich Landnutzungsänderung, Habitat-Störung, invasive Arten, Bodenverdichtung, Erosion und Schadstoffeinträge. Der Atlas stellt eine Einschätzung der potenziellen Gefahren für die Boden-Biodiversität zur Verfügung. Es wird deutlich, dass die Boden-Biodiversität insbesondere in Gebieten mit hoher Bevölkerungsdichte und/oder intensiver Landwirtschaft am stärksten beeinträchtigt wird. ISBN: 978-92-79-15806-3, ISSN: 1018-5593. Price: Euro 25.00 Link: http://eusoils.jrc.ec.europa.eu/library/maps/biodiversity_atlas/
Energieziel 2050: 100% Strom aus erneuerbaren Quellen - 02.10.10 -Eine vollständig auf erneuerbaren Energien beruhende Stromerzeugung im Jahr 2050 ist in Deutschland als hoch entwickeltes Industrieland mit heutigem Lebensstil, Konsum- und Verhaltensmuster technisch möglich. Das ist das Ergebnis der UBA-Studie “Energieziel 2050: 100% Strom aus erneuerbaren Quellen”, die vom Frauenhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik erstellt wurde. Die Wissenschaftler untersuchten unter anderem das Szenario „Regionenverbund“, in dem alle Regionen Deutschlands ihre Potenziale für erneuerbare Energien weitgehend ausnutzen und ein deutschlandweiter Stromaustausch stattfindet. Link: http://www.uba.de/uba-info-medien/3997.html
Bodenfunktionskarten für die Stadt Gelsenkirchen und den Oberbergischen Kreis - 02.10.10 -Im Auftrag der Stadt Gelsenkirchen und des Oberbergischen Kreises erstellt das Ingenieurbüro Feldwisch bis Ende 2010 flächendeckende Bodenfunktionskarten. Auf der Grundlage der digitalen Bodenkarte werden die Ausprägungen der natürlichen Bodenfunktionen sowie der Archivfunktionen der Kultur- und Naturgeschichte bewertet. Schutzwürdige Böden werden in einer Karte dargestellt. Die Kartenwerke werden im Rahmen von Planungs- und Zulassungsverfahren als Abwägungsgrundlage benötigt. Weitergehende Informationen zu >>Bodenfunktionen<< und >>kommunale Bodenschutzkonzepte<<
Essen im Eimer - Die globale Lebensmittelverschwendung - 02.10.10 -Bis zu 20 Millionen Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr allein in Deutschland weggeworfen. Dass wirkt sich verheerend auf das Weltklima aus. Die Landwirtschaft setzt für diese weggeworfenen Lebensmittel riesige Mengen an Energie, Wasser, Dünger und Pestiziden ein. Ein bewussterer Umgang mit Lebensmittel würde enorm viel Energie sparen und zugleich die Böden und Gewässer vor vermeidbaren Belastungen schützen. Weltweit ist die Landwirtschaft für mehr als ein Drittel der Treibhausgase verantwortlich. Aber es geht auch anders. Dafür sind nicht die Landwirte allein verantwortlich. Die Verbraucher müssen ihren Umgang mit Lebensmitteln und ihre Ansprüche an die Angebotsvielfalt überdenken. Wenn wir in den Industrieländern die Lebensmittelverschwendung nur um die Hälfte reduzieren, hätte das auf das Weltklima denselben Effekt, als ob wir auf jedes zweite Auto verzichten würden. Dieses Thema greift das WDR-Fernsehen auf: Montag, 25.10.10, Planet Schule, 7.50 - 8.20 Uhr, http://wdr.de/wissen/...
Abgegraben und verfüllt? - 15.07.10 -Für viele Planungsfragen ist es wichtig zu wissen, ob und wie Böden künstlich verändert wurde. Nach vielen Jahren des Eingriffes in die Landschaft ist dies oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Daher erstellt der Geologische Dienst Nordrhein-Westfalen zurzeit eine landesweite Karte zu den Flächen, die durch die Gewinnung oberflächennaher Rohstoffe verändert wurden. Das Informationssystem „Künstlich veränderte Flächen in Nordrhein-Westfalen“ erscheint im Herbst 2010. (Quelle: gdreport Ausgabe 1/2010; Link: http://www.gd.nrw.de//zip/rep1001s.pdf
Auswirkungen des Klimawandels auf den Boden als Pflanzenstandort - 09.07.10 - Das Ministerium für Umwelt und Natur, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (MUNLV) hat im Zuge des sich verändernden Klimas eine Anpassungsstrategie an den Klimawandel erstellt. Darin schlägt das Ministerium für verschiedene Lebens-, Umwelt- und Wirtschaftsbereiche Anpassungsmaßnahmen vor und treibt für diese Bereiche die Grundlagenforschung voran. Einer dieser Bereiche ist der „Boden“ . Das Ingenieurbüro Feldwisch wurde nun beauftragt, die Ergebnisse zum Thema Boden in einer Broschüre zum Thema "Auswirkungen des Klimawandels auf den Boden als Pflanzenstandort" thematisch zusammenzufassen. Die Broschüre wendet sich an die fachlich interessierte Öffentlichkeit sowie an Landwirtschaftsberater und Vollzugsbehörden des Bodenschutzes. Die Broschüre soll im Oktober 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Nordeuropäische Erdgasleitung NEL - 09.07.10 - Die Nordeuropäische Erdgasleitung NEL wird Deutschland und Nordwesteuropa über die Nord-Stream-Pipeline mit den großen Erdgasreserven in Sibirien verbinden. In Lubmin bei Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern übernimmt die NEL das Erdgas der Ostseepipline und transportiert es über 440 Kilometer weiter Richtung Westen. Das Ingenieurbüro Feldwisch ist beauftragt, das baubegleitende Wegerecht und die Abwicklung der Flurschadensregulierung bei archäologischen Grabungen zum Bau der Erdgasfernleitung NEL in Mecklenburg-Vorpommern zu bearbeiten.
Quantifizierung der geogenen Belastung sächsischer Gewässer - 09.07.10 -Sächsische Gewässer weisen regional unterschiedliche Schwermetall- und Arsengehalte natürlichen Ursprungs auf. Wird der ökologische oder chemische Zustand der Gewässer nach EG-Wasserrahmenrichtlinie bewertet, können für die Metalle die natürlichen Gehalte – sogenannte geogene Hintergrundwerte - berücksichtigt werden. Wegen des differenzierten geochemischen Inventars der sächsischen Gebirgsregionen lagen dafür bisher keine geeigneten Werte vor. Für ein Drittel der Landesfläche Sachsens wurden natürliche Hintergrundwerte erhoben. Das Untersuchungsgebiet umfasste im Erzgebirge und Vogtland die Teileinzugsgebiete der Freiberger und Zwickauer Mulde, der Bobritzsch und des Johanngeorgenstädter Schwarzwassers. Für eine breite Palette von Metallen wurden die Hintergrundkonzentrationen sowohl im Schwebstoff als auch für die gesamte und gelöste wässrige Phase nach einer neuen Methodik abgeleitet. Die Herausforderung bestand darin, nur die natürlichen geogenen Gehalte zu erfassen. Anthropogene Belastungen mussten ausgegrenzt werden. In einer Art Rasterfahndung wurden dazu in der Regel quellnahe Bereiche untersucht. Die Ergebnisse des Vorhabens sind in einem Bericht dokumentiert, der im Internet zum Herunterladen bereitsteht. Link: http://www.smul.sachsen.de/lfulg/20196.htm
Liming for Quality Protection of Plant Products - 23.06.10 -In foodstuffs and animal feed certain heavy metal maximum contents may not be exceeded, when they are placed on the market. The allowed maximum contents for lead and cadmium in vegetable foodstuffs and for arsenic, lead, cadmium and mercury in vegetable animal feed are laid down in national and in EU-regulations. Heavy metals in the soil are increasingly available for plants if the pH-value is low. Therefore, to assure a good plant quality and to observe the allowed maximum contents, a balanced lime supply of arable and grass land soils is recommended. This is the case even more if there are increased heavy metal contents in the soil. A folder informs farmers and gardeners about the origin of heavy metals in soils. It is indicated as the uptake of heavy metals in plants can be reduced, if the soil is supplied sufficient with lime. Download Folder (english version), pdf 775 KBFaltblatt auch in Deutsch verfügbar, pdf 612 KB
Humus in Böden - 18.06.10 - “Humus in Böden: Garant der Fruchtbarkeit, Substrat für Mikroorganismen, Speicher von Kohlenstoff”, so lautet der Titel eines interessanten Buches, welches im Verlag Dr. Friedrich Pfeil in der Reihe “Rundgespräche der Kommission für Ökologie” als Band 35 erschienen ist (ISBN 978-3-89937-091-1. Euro 25). Rund 80 % der weltweiten Kohlenstoffmengen, die am aktiven Kohlenstoffkreislauf in der Biosphäre beteiligt sind, werden in Böden als Humus gebunden. Dabei hat der Humus einen entscheidenden Einfluss auf die meisten natürlichen Bodenfunktionen, insbesondere auf die Wasser- und Stoffkreisläufe und das Bodenleben. Die Erforschung des Humus ist daher nicht nur für die Wissenschaft von Interesse, sondern auch für den praktischen Bodenschutzvollzug. Voraussetzung für die Entwicklung optimaler Bewirtschaftungsstrategien für Böden ist jedoch das Verständnis der Prozesse, die dem Auf- und Abbau organischer Substanz zugrunde liegen. Das Buch vermittelt den aktuellen Forschungsstand in wissenschaftlicher, gleichwohl verständlicher Form. Das Prozessverständnis steht im Vordergrund der Beiträge. Daraus lassen sich für den praktischen Vollzug beispielsweise wichtige Hinweise zur Bewertung von Bodenfunktionen im Zuge von Planungs- und Zulassungsverfahren, zur Bewertung von Bewirtschaftungseinflüssen auf die Bodenfunktionen oder zur Beurteilung der Schadstofffestlegung und -mobilisierung ableiten. Auch die Rolle der Böden als mögliche Kohlenstoffsenke wird kritisch diskutiert. So ist die in der Praxis verbreitete Betrachtung allein der Oberböden als Humus- bzw. Kohlenstoffspeicher angesichts der großen Humusvorräte der Unterböden nicht sachgerecht.
Startschuss für Kooperationsprojekt „Nachhaltige Siedlungsentwicklung“ - 17.06.10 -Der NABU und acht Partnerkommunen wollen in einem Gemeinschaftsprojekt ihren Beitrag dazu leisten, um den alarmierenden Flächenverbrauch in Deutschland zu reduzieren. Kaiserslautern, Neustadt an der Weinstraße und die Verbandsgemeinde Wallmerod in Rheinland-Pfalz, die Städte Hüfingen und Tübingen in Baden-Württemberg, die Gemeinden Barnstorf und Oberharz in Niedersachsen sowie die Initiative Rodachtal e.V. in Bayern/Thüringen haben sich vorgenommen, den Status Quo zu hinterfragen und Alternativen zur Neuausweisung von Bauland auf der grünen Wiese zu definieren. Mehr Informationen: http://www.nabu.de/...
Neue Adresse - das Ingenieurbüro Feldwisch ist umgezogen - 07.06.10 - Lange geplant, viel dran gearbeitet, nun ist es endlich geschehen: Wir sind umgezogen! Ab sofort erreichen Sie uns postalisch unter der neuen Anschrift: Ingenieurbüro Feldwisch Karl-Philipp-Straße 1 51429 Bergisch Gladbach Die Telefonnummern und E-Mail-Adressen haben sich nicht verändert. Auf Grund der Umstellung der Telefonverbindungen waren wir leider zeitweise nicht erreichbar. Dafür bitten wir um Verständnis. Auch am neuen Standort stehen wir Ihnen mit kompetenten Leistungen in den Bereichen Bodenschutz, Altlasten, Gewässerschutz und nachhaltige Landentwicklung zur Verfügung! Unser Team: Norbert Feldwisch, Ellen Dankelmann, Jörg Düntgen, Fred Franzke, Christian Friedrich, Christina Hierath, Thomas Lendvaczky
Boden- und Gewässerschutz bei der Erzeugung von Biomasse - 07.06.10 -Die rasche Entwicklung von Biogas- und Ko-Fermentationsanlagen, die im Zuge der Förderung erneuerbarer Energien in den letzten 10 Jahren zu verzeichnen ist, hat - neben der erzeugten Energie - zu wachsenden Mengen an Gärrückständen beigetragen, die auf Flächen verwertet werden. Im Hinblick auf die Anforderungen des Gewässerschutzes werden von Verbänden der Wasserwirtschaft zunehmende Risiken bei der Verwertung der Gärrückstände gesehen. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) und die Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) haben ein gemeinsam abgestimmtes Merkblatt über die Wirkungen und Folgen des Anbaus und die Nutzung nachwachsender Rohstoffe auf Böden und Grundwasser herausgegeben, an dem Dr. Norbert Feldwisch als Mitglied eines Autorenteams aktiv mitgewirkt hat. Das Merkblatt wird von der DWA als "Merkblatt DWA-M 907" und von der DVGW als "Wasser-Information Nr. 73" herausgegeben. Das Merkblatt DWA-M 907 kann über http://www.dwa.de bezogen werden.
Bodenschutz in der Umweltprüfung nach BauGB - 02.06.10 -In einem gemeinsamen Erlass der Umwelt- und Bauministerien Nordrhein-Westfalens (MUNLV, MBV) vom 31.05.2010 wird der LABO-Leitfaden „Bodenschutz in der Umweltprüfung nach BauGB“ eingeführt. Der Leitfaden aus der Sicht beider Ministerien eine unter Berücksichtigung der Gegebenheiten des einzelnen Vorhabens geeignete Arbeitshilfe, um im Rahmen der Aufstellung von Bauleitplänen eine insgesamt sachgerechte Entscheidung herbeizuführen. Daher wird empfohlen, den Leitfaden in angemessener Weise zu berücksichtigten bzw. zu nutzen. Der Leitfaden kann von der Internetseite der LABO (Stichwort `Veröffentlichungen ´) unter dem http://www.labo-deutschland.de/documents/umweltpruefung_494.pdf herunter geladen werden.
Landeserosionsschutzverordnung Nordrhein-Westfalen in Kraft getreten - 26.05.10 -Im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Nordrhein-Westfalen 18 / 2010 ist am 21. Mai 2010 die “Verordnung zur Einteilung von landwirtschaftlichen Flächen nach dem Grad der Erosionsgefährdung durch Wasser und Wind (Landeserosionsschutzverordnung - LESchV)” veröffentlicht worden. Damit ist die Einteilung der landwirtschaftlichen Flächen nach dem Grad der Wasser- und Winderosionsgefährdung nunmehr verbindlich. Ab dem 1. Juli 2010 haben Betriebsinhaber die sich aus der Einstufung von Feldblöcken in Erosionsgefährdungsklassen ergebenden Anforderungen des § 2 Absätze 2 bis 4 der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung zu beachten. Link: https://recht.nrw.de/...
Hohes Potenzial bei Agrarholz - 21.05.10 -„Es gibt nunmehr genügend praktische Erfahrungen mit der Pflanzung, Pflege und Ernte von Kurzumtriebsplantagen. Die hohe Nachfrage nach Hackschnitzeln und die stabilen Hektarerträge bieten den Landwirten eine attraktive Nutzung von ertragsschwachen Ackerstandorten.“ Dies konstatierte Dr. Frank Setzer, Fachgebietsleiter Forstwirtschaft und Bioenergie der Deutschen Landwirtschafts-Gemeinschaft (DLG), auf dem Symposium „Agrarholz 2010“, das die DLG gemeinsam mit der FNR (Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe) am 18. und 19. Mai 2010 in Berlin durchführte. Das Symposium hat eindrucksvoll gezeigt, dass Kurzumtriebsplantagen durchaus mit Ackerfrüchten vergleichbare Deckungsbeiträge liefern und außerdem die Hackschnitzelpreise weniger volatil sind. Link: http://www.dlg.org/news_agrarholz.html http://www.nachwachsenderohstoffe.de/agrarholz2010/
Anwendung von Bodendaten bei der Klimaanpassung - 20.05.10 -Die deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel weist den Boden als eins von vierzehn Handlungsfeldern aus. Der Klimawandel beeinflusst sowohl die Bodeneigenschaften und die Bodenfunktionen als auch die Entwicklung von Böden. Die Konzeption von Anpassungsstrategien für das Schutzgut Boden erfordert belastbare Daten und zuverlässige Zeitreihen über die langfristigen Veränderungen des Bodenzustands und der Bodenfunktionen. Auf einem Workshop am 29.-30. September 2009 im Umweltbundesamt wurden die Themenschwerpunkte “Nähr- und Schadstoffe in Böden”, “ Klimarelevante Gase”, “Erosion, Verdichtung, Wasserhaushalt” und “Bodenbiologie / Biodiversität” diskutiert. Die Ergebnisse des Workshops sind nun in der Reihe UBA-Texte dokumentiert. Link: http://www.umweltbundesamt.de/...
Umweltprobenbank - 11.05.10 -Die vom Umweltbundesamt erstelle Umweltprobenbank Deutschlands fasst Ergebnisse aus über 20-jähriger Tätigkeit zur Belastung des Menschen und seiner Umwelt durch Chemikalien zusammen. Das im Internet zugängliche Archiv lädt zur Spurensuche zu ökologischen und ökotoxikologischen Fragestellungen ein. Link: http://www.umweltprobenbank.de
Auenzustandsbericht legt Defizite offen - 07.05.10 -Das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz haben im ersten Auenzustandsbericht Bilanz gezogen. Zwei Drittel der Überschwemmungsflächen der Flüsse sind bereits vernichtet. Nur 10 % der noch vorhandenen Flussauen in Deutschland sind in einem naturnahen Zustand. Bericht und Online-Informationen stehen unter folgenden Links zur Verfügung: Link: www.bfn.de/... www.bmu.de/... (Bericht, pdf, 2,8 MB)
Stand und Perspektiven des nachsorgenden Bodenschutzes - 22.04.10 -Im aktuellen Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes wird dargelegt, wie aufwendig die Sanierung von Böden ist. Der nachsorgende Bodenschutz umfasst alle administrativen und technischen Konzepte, Maßnahmen und Verfahren, die Böden wieder „heilen” sollen. Welche Dimension hat dieses Problem in Deutschland und was sagen uns die Zahlen in den Katastern? Wie ist der Bodenschutz rechtlich geregelt? Welche Handlungsoptionen stehen zur Verfügung und wie laufen Sanierungsmaßnahmen ab? Über diese praktischen Fragestellungen informiert das Hintergrundpapier. Download-Bereich: www.umweltbundesamt.de/...
Bodenerosion durch Wasser in Sachsen-Anhalt - 16.04.10Der aktuell erschienen Band 15 der Reihe BVB-Materialien "Bodenerosion durch Wasser in Sachsen-Anhalt" vermittelt Grundlagenwissen, informiert über Schwerpunktgebiete, Erscheinungsformen und Auswirkungen der Bodenerosion durch Wasser. Darüber hinaus werden auch die Risikobewertung und Maßnahmen zum Schutz vor Bodenerosion beleuchtet. An der Erarbeitung des Buches haben sich auf Initiative des Bundesverbandes Boden (BVB) 17 Autoren aus Fachbehörden des Landes Sachsen-Anhalt, Forschungseinrichtungen und Ingenieurbüros beteiligt. Das Buch steht als eBook zur Verfügung und kann kostenlos gelesen, ausgedruckt oder herunter geladen werden. Der Link zum Buch lautet: http://www.bvb-materialien.de/aktuellerband.html
Ausgebeutet, vergiftet, zubetoniert - 14.04.2010 – Obwohl der Boden eine lebensnotwendige Ressource ist, die nicht oder nur schwer erneuerbar ist, behandelten ihn die Menschen in ihrer Geschichte oft wie wertlosen Dreck. Eine wachsende Weltbevölkerung und der Klimawandel verstärken den Druck auf das Erdreich noch. Nur langsam kommt eine Diskussion über nachhaltige Nutzungsformen in Gang. In dem Artikel "Geachtet hat man ihn nie. Eine kurze Geschichte des Bodens" des Historikers Frank Uekötter lesen Sie, warum es höchste Zeit ist für eine tief greifende Bodenethik, im Schwerpunkt von politische ökologie 119 "Peak Soil. Die unterschätzte Krise der Böden". Link zur Zeitschrift politische ökologie 119
Kurzkartieranleitung erleichtert Bodenkundlern die Arbeit - 31.03.10 -Eine neue Kurzkartieranleitung für Bodenkundler erleichtert die Arbeit der zuständigen Experten. Die BGR hat das Handbuch mit dem Titel "Arbeitshilfe für die Bodenansprache im vor- und nachsorgenden Bodenschutz" gemeinsam mit der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Boden der Staatlichen Geologischen Dienste (SGD) und Fachleuten aus dem Bodenschutz herausgegeben. Mehr Informationen: http://www.bgr.bund.de/...
Broschüre „Bodenverdichtung vermeiden“ - 31.03.10 -Das Umweltministerium NRW bietet die neue Broschüre „Bodenverdichtung vermeiden“ an, die sich insbesondere an die Landwirtschaft wendet. Das Heft beschäftigt sich mit Schäden durch übermäßige Bodenverdichtung in der landwirtschaftlichen Produktion, die zum Beispiel durch den Einsatz schwerer Erntemaschinen bei feuchter Witterung auftreten können. Broschüre als PDF-Datei: http://www.umwelt.nrw.de/...
Bodenschutz in Europa, Ziel und Umsetzung - 31.03.10 -Vom 6.-8. Oktober 2010 finden die 6. Marktredwitzer Bodenschutztage mit dem Thema "Bodenschutz in Europa - Ziel und Umsetzung" statt. Bis zum 15.04.2010 besteht die Möglichkeit Beiträge einzureichen. Mehr Informationen: http://www.lfu.bayern.de/...
Fruchtbare Böden nützen & schützen - 31.03.10 -Auf der 9. internationalen Jahrestagung des Bodenbündnisses europäischer Städte, Kreise und Gemeinden (ELSA e. V.) stehen mögliche Beiträge von Gemeinden und Landwirtschaft zum Bodenschutz und Biodiversität im Mittelpunkt der Diskussion. Dabei wird die besondere Bedeutung von Natur aus fruchtbarer Böden für den Naturhaushalt und die nachhaltige Lebensmittelproduktion thematisiert. Gerade diese Böden fallen dem Zuwachs der Siedlungs- und Verkehrsflächen im besonderen Maße zum Opfer, weil wir Menschen bevorzugt in Regionen mit fruchtbaren Böden siedeln. Ort der Veranstaltung: Tulln an der Donau, Österreich Termin: 6. und 7. Mai 2010 Programm und Anmeldeformular: http://www.bodenbuendnis.org/...
BEW-Seminar Bodenschutz in der Bauleitplanung - 17.03.10 -Am 29. Mai 2010 findet im BEW Essen das Seminar “Bodenschutz in der Bauleitplanung” statt. Es richtet sich an MitarbeiterInnen von Bodenschutz- und Planungsbehörden sowie Gutachterbüros. In dem Seminar werden zunächst die fachlichen Grundlagen zur Berücksichtigung des Bodenschutzes in der Bauleitplanung erläutert und aktuelle Arbeitshilfen vorgestellt. Anhand konkreter Fallbeispiele werden Möglichkeiten zum Schutz von Böden im Vollzug vorgestellt und diskutiert. Mehr Informationen und Programmfaltblatt: http://www.bew.de/...
Reform des Umweltrechts ist wirksam: Neue Gesetze traten am 1. März 2010 in Kraft - 17.03.10 -Am 1. März 2010 sind das neue Bundesnaturschutzgesetz und das Wasserhaushaltsgesetz in Kraft getreten. Damit gelten bundeseinheitliche Rechtsgrundlagen, die das Naturschutz- und Wasserrecht in Deutschland auf einem hohen Niveau harmonisieren. Das bisherige Rahmenrecht wird abgeschafft. Auf Basis der neuen Verfassungslage werden diese Gesetze verbindliche Handlungsgrundlage für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Arbeit der Vollzugsbehörden in den Ländern sein. Bei der Neuordnung des Naturschutz- und des Wasserrechts hat der Bund vielfach auf bewährtes Landesrecht zurückgegriffen. Das neue Rechtsbereinigungsgesetz Umwelt sieht zudem erstmals bundeseinheitliche Regelungen zur Notwendigkeit einer Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten wasserwirtschaftlichen und forstlichen Vorhaben vor. Weitere Informationen: http://www.bmu.de
Vorsorgender Bodenschutz bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) - 25.02.10 - Im Zuge der Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie werden vielfältige Maßnahmen zur Verbesserung des ökologischen Zustands von Oberflächengewässerkörpern geplant. Im Zuge von Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstruktur und Durchgängigkeit werden regelmäßig schwere Baumaschinen eingesetzt, die zu schädlichen Bodenverdichtungen und Gefügezerstörungen führen können. Im Falle schadstoffbelasteter Auenböden besteht die Besorgnis der Schadstofffreisetzung in Folge geänderter Redoxbedingungen oder initiierter Ufererosionen. Im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erstellt das Ingenieurbüro Feldwisch derzeit eine Arbeitshilfe, die den beteiligten Behörden, Maßnahmenträgern, beauftragten Planungsbüros sowie ausführenden Baufirmen die Belange des Bodenschutzes in prägnanter Form erschließen soll. Mit dem Abschluss des Vorhabens ist Mitte des Jahres zu rechnen.
1. IMPACCT-Newsletter - 05.02.10 -Im Rahmen des Projektes “Integrated Management Options for Agricultural Climate Change Mitigation” werden im Laufe der kommenden Monate Modelle und Softwarewerkzeuge für Politiker und Landwirte entwickelt. Die Modelle und Softwarewerkzeuge sollen der Fortschreibung und Bewertung der Agrarumweltpolitik der Europäischen Union dienen. Gleichzeitig wird die Bewertung praktischer Maßnahmen auf landwirtschaftlichen Betrieben im Hinblick auf die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen sowie der verstärkten Kohlenstoff-Sequestrierung in Böden angestrebt. Der erste IMPACCT-Newsletter führt in das Projekt ein und gibt einen Überblick über den aktuellen Arbeitsstand. >> 1. IMPACCT-Newsletter (pdf, 533 KB ) <<
Schadstoffe in Überschwemmungsgebieten. Aktuelle Forschungsergebnisse und Vollzugserfahrungen. -18.01.10 -
Die Schadstoffbelastungen von Böden in Überschwemmungsgebieten schwanken häufig erheblich. In einigen Auen werden die Prüf- und Maßnahmenwerte der BBodSchV flächenhaft überschritten, insbesondere in Einzugsgebieten mit historischem Erzbergbau oder industriellen Zentren. Auf dem Symposium werden verschiedene aktuelle Herangehensweisen zur Erfassung und Bewertung der Schadstoffbelastung von Auenböden präsentiert. Die Fachveranstaltung stellt den derzeitigen Kenntnisstand der Schadstoffforschung und -bewertung in Überschwemmungsgebieten vor und zeigt Möglichkeiten für den Vollzug auf. Veranstalter: Bergische Universität Wuppertal in Kooperation mit dem Bundesverband Boden und dem LANUV NRW. Datum und Ort: 25. März 2010. Bergische Universität Wuppertal, Campus Haspel, Wuppertal. >> Programmfaltblatt und Anmeldeformular (pdf, 214 KB) <<
Landwirtschaft im Spannungsfeld von Gewässer-, Boden- und Hochwasserschutz - 18.01.10 -Der Freistaat Sachsen hat beim Gewässer-, Boden- und Hochwasserschutz wirkungsvolle Strategien entwickelt, die Umwelt zu bewahren und gleichzeitig die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern. Wie eng dabei die Wirkungszusammenhänge sind und wie wichtig der Beitrag des Menschen ist, wird immer deutlicher. Die enge Verknüpfung zeigt sich insbesondere bei der Entwicklung von Gewässern, im Umgang mit Hochwasserereignissen oder bei Maßnahmen zum Schutz des Bodens. Insbesondere die Landwirte können entscheidend zur Bewältigung dieser zentralen gesellschaftlichen Aufgaben beitragen. In der Tagung zeigen Experten aus Europa, Deutschland und Sachsen die bestehenden und künftigen Anforderungen an die Landwirte auf. Darüber hinaus werden Anregungen zu konkreten Handlungsmöglichkeiten für die Landwirtschaft im Spannungsfeld von Gewässer-, Boden- und Hochwasserschutz gegeben und diskutiert. Veranstalter: Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Datum und Ort: 22. Februar 2010. Fachschule für Gartenbau, Dresden-Pillnitz. >> Programmfaltblatt (pdf, 2,74 MB) <<
Gewässerschutz und -entwicklung - praktisch. Symposium zur EG-Wasserrahmenrichtlinie in Nordrhein-Westfalen - 18.01.10 - Am 9. und 10. Februar 2010 laden das nordrhein-westfälische Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und die Landesverbände von BWK und DWA zu einem Symposium zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie nach Oberhausen ein. 2010 starten Bewirtschaftungsplan und Maßnahmenprogramm in die erste Runde. Es geht nun darum, die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie praktisch anzugehen, und zwar kooperativ in Nordrhein-Westfalen und über die Grenzen hinweg. >> Programmfaltblatt und Anmeldeformular (pdf, 2,04 MB) <<
Grenzüberschreitendes WRRL-Monitoring im Pilotprojekt Oeding-Winterswijk - 13.01.10 -Die niederländische Wasserbehörde “Waterschap Rijn en IJssel” und der Kreis Borken haben in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern ein grenzüberschreitendes Projekt zur Verbesserung der Wasserqualität im Einzugsgebiet von Schlinge, Vitiverter Bach und Wellingbach initiiert. Das Projekt wird beidseitig der deutsch-niederländischen Grenze in den Regionen Winterswijk und Oeding durchgeführt. Die Bearbeitung des Vorhabens erfolgt durch die Kooperationspartner DHV Group für die niederländischen Teileinzugsgebiete und das Ingenieurbüro Feldwisch für die deutschen Teileinzugsgebiete. Die Ergebnisse werden in der ersten Jahreshälfte 2010 vorgelegt.
Seminar "Bodenerosion als Ursache für Belastungen von Fließgewässern" - 13.01.10 -Die DWA und der BVB veranstalten am 23. Februar 2010 in Bergheim zum 2. Mal das Seminar "Bodenerosion als Ursache für Belastungen von Fließgewässern". Auf dem Seminar werden die Inhalte des in Vorbereitung befindlichen Merkblattes "Berücksichtigung der Bodenerosion bei der Maßnahmenplanung nach EG-Wasserrahmenrichtlinie" vorgestellt. Die letztjährige Veranstaltung fand ein sehr positives Echo bei den Teilnehmern. - Programm und Anmeldeformular (pdf, 127 KB)- Bericht zum Seminar 2009 aus der Korrespondenz Wasserwirtschaft (pdf, 1,4 MB)
Orientierende Untersuchung der Wupperaue in der Stadt Leverkusen - 16.12.09 - Auf Grund historischer Belastungen aus der Stadt Wuppertal sind die Schadstoffgehalte in der Wupperaue zum Teil stark erhöht. So auch in der Stadt Leverkusen. Besonders auffällig sind insbesondere die Chrom- und Quecksilbergehalte der Böden im Überschwemmungsbereich. Die Schadstoffe gelangten mit den Sedimenten in die Aue, die während Hochwasserereignissen abgelagert wurden. Die Stadt Leverkusen hat das Ingenieurbüro Feldwisch beauftragt, die Schadstoffsituation der Auenböden mit Hilfe von Rammkernbohrungen zu erfassen. Dabei sollen sowohl die horizontale Ausdehnung als auch die Tiefenverteilung erhöhter Schadstoffgehalte festgestellt werden. Anhand der Untersuchungsergebnisse sollen Zonen unterschiedlicher Belastungsstärken kartografisch dargestellt und der bodenschutzrechtliche Handlungsbedarf aufgezeigt werden. Das Gutachten wird Mitte des Jahres 2010 vorliegen.
IMPACCT - Integrated Management Options for Agricultural Climate Change Mitigation - 12.12.09 -IMPACCT wird von der Europäischen Kommission bis Oktober 2010 gefördert. Es zielt darauf ab, der europäischen Landwirtschaft Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Emissionen von Treibhausgasen reduziert und Kohlenstoff vermehrt in Böden (Kohlenstoffsequestrierung) festgelegt werden können. Dazu werden geeignete Bewirtschaftungsverfahren beschrieben. Im Übrigen wird die Politik in der Entwicklung und Verbesserung von Klimaanpassungsstrategien unterstützt. Das Ingenieurbüro Feldwisch übernimmt als Partner des internationalen Konsortiums die Bearbeitung des deutschen Beitrags. >> Projekt-Homepage <<>> Kurzbeschreibung des Projektes, pdf <<
So geht es der Umwelt in Deutschland – das Umweltbundesamt macht Kassensturz - 12.12.09 - Seit einem Vierteljahrhundert berichtet das Umweltbundesamt (UBA) regelmäßig über die Entwicklung des Umweltzustandes in Deutschland. In seiner jüngsten Veröffentlichung „Daten zur Umwelt – Ausgabe 2009“ zieht das Amt eine gemischte Bilanz. >> Link zur UBA-Pressemitteilung <<
Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung (OPAL) - 12.12.09 -Das Ingenieurbüro Feldwisch unterstützt die WINGAS GmbH & Co. KG beim Bau der 470 Kilometer langen Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung in den Bereichen Wegerecht, Schadensregulierung, bodenkundliche Baubegleitung und Rekultivierung. >> WINGAS-Projektseite <<
Eine perfekte Beziehung - 10.10.09 -In der aktuellen Ausgabe der HuMuss Nr. 21 der Verbände für Humus- und Erdenwirtschaft geht es um den Regenwurm. Welche Leistungen diese Lebewesen für die Bodenfruchtbarkeit erbringen, wird von Wissenschaftlern eindrucksvoll beschrieben. >> Link zu HuMuss-Publikationen <<
Böden - lebende Haut der Erde - 05.10.09- Im englischsprachigen Dossiers “Soil - Earth´s living skin" sind gute Gründe zu einem nachhaltigen Umgang mit Böden anschaulich zusammengetragen. Das Dossier ist von Agropolis International (http://www.agropolis.org) veröffentlicht worden, einem Zusammenschluss von einigen Hundert Wissenschaftler, die in der Bodenforschung tätig sind. Die Bedeutung von Böden für die Umwelt und Gesellschaft wird eindrucksvoll für die folgenden Themen beschrieben: - Böden produzieren Nahrungsmittel und Kleidung für Menschen - Böden regulieren den Landschaftswasserhaushalt - Böden regulieren die Nährstoff- und Schadstoffkreisläufe - Böden sind lebendige Systeme, die vielfältige Organismen beherbergen - Böden sind Archive der Evolution und Menschheitsgeschichte >> Dossier zum Herunterladen, pdf 4,65 MB <<
Kompaktinfo “Kalkung zur Qualitätssicherung” - 02.10.09 -Schwermetalle dürfen in Lebens- und Futtermitteln Höchstwerte nicht überschreiten. Die Einhaltung der Grenzen ist dabei stark von einer ausgeglichenen Kalkversorgung der Acker- und Grünlandböden abhängig. Das vom Bundesverband Boden, Verband Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten und dem aid erstellte Kompaktinfo informiert Landwirte und Gärtner über die Herkunft von Schwermetallen in Böden und die Funktion von Kalk bei ihrer Aufnahme in die Pflanzen. >> Downloadbereich des Kompaktinfos <<
Bodenfunktionskarten für den Rheinisch-Bergischen Kreis - 02.10.09 -Im Auftrag des Rheinisch-Bergischen Kreises erstellt das Ingenieurbüro Feldwisch bis Ende 2010 eine flächendeckende Bodenfunktionskarte. Auf der Grundlage der digitalen Bodenkarte werden die Ausprägungen der natürlichen Bodenfunktionen sowie der Archivfunktionen der Kultur- und Naturgeschichte bewertet. Schutzwürdige Böden werden in einer Karte dargestellt. Die Kartenwerke werden im Rahmen von Planungs- und Zulassungsverfahren als Abwägungsgrundlage benötigt. weitergehende Informationen zu >>Bodenfunktionen<< und >>kommunale Bodenschutzkonzepte<<
F&E-Vorhaben “Nährstoffeinträge in FFH-Gebiete” gestartet - 02.10.09 -Unter Federführung der Bosch & Partner GmbH hat das F&E-Vorhaben “Untersuchung und Bewertung von straßenverkehrsbedingten Nährstoffeinträgen in empfindliche Biotope” im Auftrag des Bundesamtes für Straßenwesen (BAST) gestartet. Das Ingenieurbüro Feldwisch bearbeitet im Rahmen des Vorhabens spezielle bodenkundliche und gewässerkundliche Fragestellungen. Das Ziel des FE-Vorhabens besteht in der Erstellung eines praxisbezogenen Leitfadens zur Bewältigung des Themas Stickstoffeinträge im Rahmen von FFH-Verträglichkeitsprüfungen bzw. FFH-Ausnahmeverfahren für die Planung von Straßen. Der Leitfaden soll Aussagen zu allen notwendigen Arbeitsschritten enthalten. Dies betrifft zunächst die Bestimmung der Emissionsmengen stickstoffhaltiger Stoffe, die Modellierung der Ausbreitung in der Luft und der Deposition in Vegetationsbestände, Böden und Gewässern. Daran anknüpfend ist die Empfindlichkeit der verschiedenen FFH-Schutzgegenstände (insb. FFH-Lebensraumtypen) zu definieren, es sind Konventionen für die Bestimmung erheblicher Beeinträchtigungen aufzustellen und Vorschläge für mögliche Maßnahmen zur Schadensbegrenzung zu entwickeln. Die Vorhabenslaufzeit beträgt 2 Jahre, so dass der Leitfaden im Jahr 2011 zur Verfügung stehen wird. >> siehe auch Informationen zu Bodenschutz in NATURA2000-Gebieten <<
LANUV-Vorhaben “Naturnähe und Schutzwürdigkeit von Böden” 02.10.09 - Das Ingenieurbüro Feldwisch erstellt im Auftrag des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen eine Arbeitshilfe zur Berücksichtigung der Naturnähe in der Bewertung der Schutzwürdigkeit von Böden. Das Vorhaben wird Ende 2009 abgeschlossen.
Cadmium in Lebensmitteln - 26.08.09 -Im Januar 2009 nahm die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ein Gutachten zu Cadmium in Lebensmitteln an, wobei sie eine aktualisierte europäische Expositionsbewertung vorlegte und eine neue tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge (Tolerable Weekly Intake – TWI) festlegte. Das Politmagazin Report München nahm diese Änderung zum Anlass, am 18. August 2009 über die “Unterschätzte Gefahr - Cadmium in Getreide und Gemüse” zu berichten. >> mehr Informationen <<
BEW-Forum Altlasten / Bodenschutz 2009 - Aktuelle Themen und Vollzugserfahrungen - 23.07.09 -Am 23. und 24. September 2009 findet das bewährte BEW-Forum Altlasten / Bodenschutz in Duisburg statt. Herr Dr. Feldwisch referiert über aktuelle Fallbeispiele zur Berücksichtigung schutzwürdiger Böden in der Planung. >> Programmfaltblatt <<
Stellenausschreibung - 10.07.09 -Wir suchen ab August 2009 eine/einen Mitarbeiter/in zur Verstärkung unseres Teams. Aufgabenbereich: Bodenkundliche Baubegleitung im Rohrleitungsbau. >> Ausschreibung <<
Freisetzung von Schadstoffen online verfügbar - 30.06.09 -Seit Anfang des Monats sind Informationen über die Freisetzung von Schadstoffen einzelner Unternehmen im neuen Schadstoffregister PRTR-Deutschland (Pollutant Release and Transfer Register) verfügbar. Damit kann jedermann kostenlos recherchieren, wieviel Kohlendioxid ein Unternehmen in der Nachbarschaft emittiert oder wieviel Schwermetalle das Unternehmen in das nächste Gewässer einleitet. Angaben zu weiteren Schadstoffen und zum Abfallaufkommen stehen ebenfalls bereit. Aufgeführt sind nur Emissionen ab bestimmten Schwellenwerten. >> Link zum “Pollutant Release and Transfer Register” <<
LANUV-Vorhaben zur Naturnähe von Böden gestartet - 10.06.09 -Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen hat das Ingenieurbüro Feldwisch beauftragt, eine Arbeitshilfe zur Berücksichtigung der Naturnähe in der Bewertung der Schutzwürdigkeit von Böden zu erstellen. Das Vorhaben umfasst eine Recherche nach methodischen Ansätzen und Datengrundlagen zur Bewertung der Naturnähe bzw. der Hemerobie von Böden. Geeignete Methoden werden in Pilotgebieten getestet. Die bis Ende 2009 zu erstellende Arbeitshilfe wird die Ergebnisse zusammenfassen und Empfehlungen für den Bodenschutzvollzug geben. >> siehe auch Informationen zu Bodenfunktionen des Ingenieurbüros Feldwisch <<
Fachtagung „Boden und Grundwasser“ des Altlastensanierungs- und Aufbereitungsverbandes Nordrhein-Westfalen (AAV) - 13.05.09 -Die diesjährige Fachtagung thematisiert sowohl rechtliche als auch praktische Aspekte im Zusammenhang mit der Sanierung von Grundwasserschäden. Tagungsort: Hattingen; Tagungstermin: 24.06.2009 < Programm-Faltblatt, pdf 141 KB >
NRW-Bodenschutzpreis 2009 im Rahmen der „Allianz für die Fläche“ - 13.05.09 -Mit dem in diesem Jahr erstmalig vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Altlastensanierungs- und Aufbereitungsverband Nordrhein-Westfalen (AAV) ausgelobten Bodenschutzpreis sollen außerdem Impulse zur Standortverbesserung und Innenentwicklung gesetzt werden. Wesentliche Ziele dieses Wettbewerbs sind die Unterstützung der Wiedernutzung aufgelassener Industrie-, Gewerbe- und Militärstandorte sowie die Stärkung des öffentlichen Bewusstseins zur Reduzierung des Flächenverbrauchs. Gleichzeitig soll die Auszeichnung verdeutlichen, dass Altlasten bei Bau- und Investitionsvorhaben kein unumgängliches Hemmnis bedeuten müssen, der Sanierung von Altlasten aber eine hohe Bedeutung zukommt. < Text der Auslobung, pdf 68 KB > < Bewerbungsbogen, pdf 69 KB >
Modellvorhaben zur Harmonisierung der Bodenfunktionsbewertung auf Grundlage großmaßstäbiger Bodenkarten in Nordrhein-Westfalen abgeschlossen - 12.05.09 -In Nordrhein-Westfalen liegt nahezu flächendeckend für landwirtschaftlich genutzte Flächen die Bodenkarte im Maßstab 1:5.000 auf Grundlage der Bodenschätzung (DGK5 Bo) vor. Diese Datengrundlage kann bei kommunalen Planungsvorhaben berücksichtigt werden. Im Auftrag des LANUV hat das Ingenieurbüro Feldwisch in einem Modellvorhaben in fünf Pilotgebieten ein Bericht erarbeitet, in dem die Möglichkeiten und die Vorgehensweise zur Bewertung der Bodenfunktionen auf Grundlage der DGK5 Bo beschrieben werden. Die DGK5 Bo ist, bezogen auf einzelne Bodenlandschaften in Nordrhein-Westfalen, zur Bewertung von Bodenfunktionen grundsätzlich verwendbar im Bergischen Land, Sauerland, Siegerland sowie in Lössgebieten, aber nur sehr eingeschränkt verwendbar im Münsterland, in Sandlöss- sowie Niederterrassen- und Auengebieten des Niederrheins. Für Ostwestfalen und die Eifel liegen bisher keine Erkenntnisse zur Auswertbarkeit der DGK5 Bo vor. Mehr Informationen und Bericht zum Herunterladen unter folgender URL: http:// www.lanuv.nrw.de/boden/boschu-lua/grossbodenkarten.htm>> siehe auch Informationen zu Bodenfunktionen des Ingenieurbüros Feldwisch <<
bvboden-Newsletter - 24.04.09 -Der vom Bundesverband Boden e. V. ( www.bvboden.de) neu herausgegebene bvboden-Newsletter will aktuelle Themen zum Bodenschutz stärker in das öffentliche Bewusstsein bringen. Zielgruppe des Newsletters sind u. a. Fachleute, Journalisten und Umweltverbände. Die erste Ausgabe berichtet z. B. über neue Entwicklungen im Bodenschutz der USA, den Fachausschuss Bodenkundliche Baubegleitung sowie eine interaktive DVD zum Flächenbewusstsein. BVB-Mitglieder erhalten den bvboden-Newsletter automatisch. Weitere Interessierte können sich unter http://www.bvboden.de/aktuelles/newsletter/anmeldung.htm registrieren.
LANUV-Internet-Angebot ‘Bodenschutz beim Bauen’ - 24.04.09 -Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) bietet ein Internetangebot zum Bodenschutz beim Bauen. Das Angebot wendet sich an private Bauherren, Investoren und Baufirmen. Die Seiten vermitteln Tipps zur Planung und Umsetzung von Bodenschutzmaßnahmen beim Bauen, die Kosten sparen, spätere Reklamationen vermeiden und Grund und Boden schonen. << Link zur LANUV-Seite Bodenschutz beim Bauen >>
Bodenplanungskarten für das Gebiet des Nachbarschaftsverbandes Karlsruhe (NVK) - 17.04.09 - Für das rund 500 qkm große Verbandsgebiet des NVK erstellt das Ingenieurbüro Feldwisch Bodenplanungskarten, die als Grundlage für die Flächennutzungsplanung herangezogen werden sollen. Neben der Ausprägung der natürlichen Bodenfunktionen wird dabei besonderes Augenmerk auf die GIS-gestützte Ermittlung potenzieller Ausgleichsflächen des Bodenschutzes gelegt. Betrachtet werden u. a. folgende Themen: Bodenlockerung, Kalkung, Wiedervernässung, Bodenauftrag, Rekultivierung, Erosionsschutz und dezentrale Hochwasservorsorge. Die Kartenwerke sollen Ende 2009 vorliegen.
Klimawandel: EU-Kommission unterstreicht die Bedeutung der Böden - 06.04.09 -Die Europäische Kommission hat einen Bericht veröffentlicht, der auf die Bedeutung der Böden für den Klimaschutz hinweist. Die in den Böden gebundene Kohlenstoffmenge ist etwa zweimal so groß wie in der Atmosphäre und dreimal groß wie in der Vegetation. Die Böden in Europa enthalten riesige Mengen Kohlenstoff (rund 75 Mrd. Tonnen), und eine mangelhafte Bodenbewirtschaftung kann ernsthafte Folgen haben. << Bericht zum Herunterladen, 2,52 MB, pdf >>
BEW-Workshop “Bodenschutz in der Bauleitplanung” - 26.03.09 -Zusammen mit dem LANUV NRW hat das Ingenieurbüro Feldwisch einen Workshop zum Bodenschutz in der Bauleitplanung vorbereitet. In dem Workshop werden zunächst die fachlichen Grundlagen zur Berücksichtigung des Bodenschutzes in der Bauleitplanung erläutert. Anhand konkreter Fallbeispiele werden Möglichkeiten zum Schutz von Böden im Vollzug vorgestellt und diskutiert. Termin: 28. Mai 2009 Ort: BEW Essen, Wimberstraße 1, Essen-Heidhausen << Programm zum Herunterladen, 49 KB, pdf >>
Bodenschutz und Klimawandel - 16.03.09 -Auf der 8. Internationale Jahrestagung der European Land and Soil Alliance (ELSA) e.V. (Boden-Bündnis europäischer Städte, Kreise und Gemeinden) in Wuppertal vom 07.05. - 08.05.2009 stehen die Wechselwirkungen zwischen Klimawandel und Bodenschutz im Fokus. << Tagungsprogramm, 89 KB, pdf >> << ELSA-Internetseite >>
Klimawirkungen der Landwirtschaft in Deutschland - 12.03.09 -Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) GmbH ist den Klimawirkungen unterschiedlicher landwirtschaftlicher Produktionsverfahren nachgegangen. Die Studie im Auftrag von foodwatch e.V. geht insbesondere der Frage nach, wie sich die konventionelle und ökologische Landwirtschaft hinsichtlich der Klimagasemissionen unterscheiden. << IÖW-Studie zum Herunterladen, 37 MB, pdf >>
Ingenieurbüro Feldwisch wird umziehen - 18.01.09 - Das Ingenieurbüro Feldwisch wird im März/April 2009 in neue, größere Räumlichkeiten umziehen. Wir werden Sie rechtzeitig über die neue Adresse informieren.
DWA-BVB-Seminar “Bodenerosion als Ursache für die Belastung von Fließgewässern” - 18.01.09 -Nähr- und Schadstoffe, vor allem Phosphor und verschiedene Pflanzenbehandlungsmittel, gelangen u. a, über Oberflächenabfluss und Bodenabtrag in Fließgewässer und bereiten vielfach Probleme für die Erreichung des „guten Zustands“, wie ihn die EG-Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) fordert. Die im Rahmen der Bewirtschaftungsplanung zu erstellenden Maßnahmenpläne bieten gute Ansatzmöglichkeiten, um die Belastung der Fließgewässer durch erosionsbedingte Stoffeinträge zu verringern. In der Praxis bestehen aber erhebliche Schwierigkeiten, Ausmaß und Bedeutung des Boden- und Stoffeintrags abzuschätzen und wirksame und kosteneffiziente Minderungsmaßnahmen zu identifizieren. Dazu vermittelt das Seminar aktuelle Entwicklungen. Veranstaltungsort u. -termin: Gruppenklärwerk Nordkanal, 41564 Kaarst, 17. Februar 2009 herunterladen: << Programmfaltblatt, 333 KB pdf >>
Studie “Standortpotenziale, Standards und Gebietskulissen für eine natur- und bodenschutzgerechte Nutzung von Biomasse zur Energiegewinnung in Sachsen unter besonderer Berücksichtigung von Kurzumtriebsplantagen und ähnlichen Dauerkulturen” - 09.01.09- Im Auftrag des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie entwickelt das Ingenieurbüro Feldwisch mit Kooperationspartnern Standards und Gebietskulissen für eine nachhaltige Biomasseerzeugung in Sachsen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf Kurzumtriebsplantagen und ähnliche Dauerkulturen gelegt. Ziel ist eine geodatenbasierte Abschätzung der real verfügbaren Biomassepotenziale und die flächenscharfe Identifikation von Gebietskulissen (Vorrang- und Ausschlussflächen), um den Energiepflanzenanbau mit den Anforderungen des Naturschutzes und der Landschaftspflege abzustimmen. Das Vorhaben soll im November 2009 abgeschlossen werden.
Kommunales ökologisches Bodenmanagement (KÖBOMA) und bodenbezogene Eingriffs-/Ausgleichsbewertung für die Landeshauptstadt München - 29.12.08 - Das Ingenieurbüro Feldwisch ist von der Landeshauptstadt München zur Erstellung eines Konzeptes für ein Kommunales ökologische Bodenmanagement beauftragt worden. Das Konzept zielt auf einen nachhaltigen Umgang mit Bodenmaterial ab, der bei Baumaßnahmen anfällt. Es werden u. a. Kriterien für eine bodenfunktionsorientierte Verwertung von Bodenmaterial entwickelt und Möglichkeiten zur Bilanzierung der Bodenmaterialströme in der Landeshauptstadt dargelegt. Weiterhin wird ein Konzept zur bodenbezogenen Eingriffs-/Ausgleichsbewertung auf der Grundlage der bestehenden Bodenfunktionskarten der Landeshauptstadt München erstellt. Das Vorhaben läuft bis Mitte 2009.
BEW-Veranstaltung “Bodenschutz in der Landwirtschaft - Praxiserfahrungen / Neue Herausforderungen” - 29.12.08 -Stoffeinträge, Erosion und Verdichtung beeinträchtigen die Bodenfunktionen. Zudem gehen ständig Flächen durch Überbauung und Versiegelung verloren. Um die Nutzbarkeit des Bodens und seine Funktion langfristig zu sichern, sind Maßnahmen zum vorsorgenden Bodenschutz und eine nachhaltige Bewirtschaftung unerlässlich. Die Veranstaltung dient der Information und dem Erfahrungsaustausch über die sich aus dem Bodenschutzrecht und den Regelungen zu Cross Compliance ergebenden Vollzugsfragen für den Bereich der Landwirtschaft. Herr Dr. Feldwisch wird über Anforderungen des Bodenschutzes an die Winteraußenhaltung von Pferden referieren. Die Veranstaltung findet am 4. März 2009 beim BEW in Essen statt. << Programmfaltblatt >>
Stoffeinträge in Gewässer durch Bodenerosion - Erarbeitung einer Methodenempfehlung im Rahmen der Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie - Gemeinsame Arbeitsgruppe der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und des Bundesverbands Boden (BVB) - 07.10.08 -Für die Festschreibung und Erfolgskontrolle von Schutzmaßnahmen gegen Bodenerosion innerhalb der Bewirtschaftungspläne ist die Identifizierung der räumlichen Schwerpunkte des diffusen Eintrags sowie die Bewertung der potenziellen Wirksamkeit notwendig. Ziel der im Jahr 2007 aus Bodenkundlern, Wasserwirtschaftlern, Modellentwicklern und Behördenvertretern gebildeten Arbeitsgruppe ist die Empfehlung von methodischen Schritten sowie die Zusammenstellung von Informationen zu den gegenwärtig verfügbaren und praxisnah anwendbaren Schätzwerkzeugen (z. B. Simulationsmodelle). Die Ergebnisse werden als gemeinsame Handlungsempfehlung der DWA und des BVB veröffentlicht. >> Posterbeitrag für das Magdeburger Gewässerschutzseminar 2008 <<
Funktionsbewertung urbaner Böden im kommunalen Flächenmanagement Diskussionsforum Bodenwissenschaften Osnabrück - 07.10.08 -Stadtböden sind mehr als nur Altlasten (Gefahren) und „Schmutz“. Um ihre Funktionen im Naturhaushalt in den Fokus von Stadt- und Umweltplanung zu rücken, sind valide Methoden der Bodenfunktionsbewertung notwendig. Das Diskussionsforum Bodenwissenschaften am 30. und 31. Oktober 2008 in Osnabrück stellt Ergebnisse aus der Stadtbodenforschung vor. Im Zusammenhang mit dem Ziel einer verstärkten Innenentwicklung (REFINA) thematisieren die Beiträge aus Politik, Verwaltung und Planung die wichtige Frage, ob eine Bodenfunktionsbewertung in urbanen Räumen ein zusätzliches Planungshindernis darstellt oder aber ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Stadtentwicklung ist. Termin/Ort: 30. + 31. Oktober 2008 / FH Osnabrück, Standort Haste, Gebäude HF (Alte Mensa) >> Programm und Anmeldung <<
Wasserforum 2008: Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) - Umsetzung in Hessen - Realität oder Utopie? - 01.10.08 -Die Veranstaltung am 11.11.2008 in Darmstadt stellt die Entwürfe des Bewirtschaftungsplans und Maßnahmenprogramms für Hessen zur Diskussion. Das Wasserforum 2008 ist ein Angebot an die interessierte Öffentlichkeit, sich in die Diskussion der Umsetzung der WRRL in Hessen einzubringen. >> Programmfaltblatt und Anmeldebogen <<
Kalkversorgung landwirtschaftlicher Böden ist suboptimal - 05.09.08 - Die Bundesgütegemeimschaft Kompost berichtet in der aktuellen Ausgabe Humuswirtschaft & Kompost (8/2008) über den Kalkversorgungsgrad landwirtschaftlich genutzter Böden. Lag in den 1990er Jahren der Kalkeinsatz je ha Landwirtschaftsfläche bei knapp 210 kg CaO pro Jahr, liegt er heutzutage bei nur noch 150 kg CaO. Dies hat zur Folge, dass zwischen Kalkbedarf und -einsatz ein wachsendes Defizit besteht. Nach Angaben der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen beträgt der gemittelte Bedarf an Kalk zur Erhaltungskalkung in NRW durchschnittlich 320 kg/ha*a wodurch ein Fehlbetrag von 170 kg/ha CaO entsteht. Dieses Defizit wird besonders deutlich, wenn man die Ergebnisse der Bodenprobenanalysen der LUFA auf Ackerstandorten von 2005 heranzieht. Hier liegt bereits mehr als 1/3 aller Böden in den Versorgungsstufen A und B, d. h. im Mangelbereich.
Bodenfunktionskarten für das Stadtgebiet Aachen - 13.08.08 - Auf der Grundlage großmaßstäbiger Angaben der Bodenschätzung und den daraus abgeleiteten Bodenkarten (DGK5 Bo) bewertet das Ingenieurbüro Feldwisch die natürlichen Bodenfunktionen und Archivfunktionen der Böden für das Stadtgebiet Aachen. Nach Abschluss des Vorhabens wird die Stadt Aachen über großmaßstäbige Bodeninformationen verfügen, die Grundlage für bodenrelevante Planungs- und Zulassungsentscheidungen sein werden. Laufzeit: 2008 - 2009.
Böden für die Landwirtschaft - Ist die Biodiversität gefährdet? -08.08.08-Der Frage geht die Natur- und Umweltschutzakademie Nordrhein-Westfalens auf der gleichnamigen Fachtagung am 17. September 2008 in der Ökologiestation Bergkamen nach. << Programmfaltblatt, pdf 308 KB >>
Digitale Bodenzustandskarten für die Stadt Mönchengladbach - 08.08.08- Das Ingenieurbüro Feldwisch ist mit der Erstellung der digitalen Bodenzustandskarten für die Stadt Mönchengladbach beauftragt worden. Für die Außenbereiche Mönchengladbachs werden die stofflichen Bodenbelastungen ermittelt und in Kartenwerken dargestellt. Der Abschluss des Vorhabens ist für Mitte 2009 geplant.
Umweltschäden können teuer werden - 08.08.08-Pressemitteilung des Netzwerkes Umwelthaftung*: Kleine Gewerbetreibende, Handwerksbetriebe, Landwirte und Speditionen, aber auch große Industrieunternehmen müssen sich in Sachen Umwelthaftung auf einiges gefasst machen – denn mit dem im November 2007 in Kraft getretenen Umweltschadensgesetz drohen bei der Verursachung von Umweltschäden erhebliche finanzielle Belastungen. Ohne eine individuelle Risikoabschätzung des Regelbetriebs, möglicher Störfälle und der Beurteilung der möglicherweise betroffenen Umgebung ist die einzelfallgerechte Analyse der Schadensrisiken kaum möglich. Das vom Ingenieurbüro Feldwisch mit gegründete Netzwerk Umwelthaftung* bietet Unterstützung bei der Ermittlung von Schadensrisiken und erarbeiten unternehmensspezifische Vorsorgemaßnahmen zur Vermeidung von Umweltschäden. In Schadensfällen wird die Erfassung, Bewertung und Sanierung von Boden-, Gewässer- und Biodiversitätsschäden übernommen. << Pressemitteilung, pdf 35 KB>>http://www.ingenieurbuero-feldwisch.de/umwelthaftung.htmhttp://www.netzwerk-umwelthaftung.de
Schutz von fruchtbaren Böden - 08.08.08-Das Boden-Bündnis europäischer Städte, Kreise und Gemeinden (European Land and Soil Alliance ELSA e.V.) fordert in der “Linzer Erklärung” einen nachhaltigen Schutz von fruchtbaren Böden. Sowohl der Flächenumfang als auch die Qualität fruchtbarer Böden sind gefährdet. Als wesentlichste Ursachen benennt ELSA die Erweiterung der Siedlungs- und Verkehrsflächen und die Intensivierung landwirtschaftlicher Bodennutzung in Folge des vermehrten Anbaus von Energiepflanzen sowie des gestiegenen Nahrungsmittelbedarfs. << Linzer Erklärung, pdf 26 KB)
Verschmutzungsarme Nutzpflanzenernte - 19.06.08-Die Handlungsempfehlung "Maßnahmenkonzept zur verschmutzungsarmen Nutzpflanzenernte" steht nach Verabschiedung durch die LABO nunmehr zum Download zur Verfügung. << mehr Infos >>
BfN-/UBA-Workshop „Integration von Bodenschutzbelangen in die naturschutzrechtlichen Instrumente“ am 20.06.2008 in Leipzig - 12.06.08 -Die Verringerung der Flächen- und Bodeninanspruchnahme ist zentrales Anliegen einer nachhaltigen Flächennutzungspolitik der Bundesregierung. Der Workshop soll die Plattform für einen Dialog zwischen den Akteuren des Naturschutzes und des Bodenschutzes bieten, wie das Ziel der deutlichen Reduzierung des Flächen- und Bodenverbrauchs realisiert werden kann. << Programmfaltblatt, pdf 198 KB >>
Platin am Straßenrand ein aktuelles Umweltproblem? - Baden-Württemberg stellt Graskulturen entlang von Autobahnen auf - 12.06.08 -Anreicherung von Edelmetallen aus Kfz-Katalysatoren in der Umwelt wird überprüft - Platinmetalle werden in winzigen Mengen aus dem Katalysator freigesetzt und gelangen so in die Umwelt. In der Nähe viel befahrener Straßen ist ein Anstieg dieser Metalle nachgewiesen, die Konzentrationen nehmen jedoch mit zunehmendem Abstand schnell ab. Wegen der nicht unkritischen Eigenschaften der Edelmetalle und der Unsicherheiten in ihrer Bewertung verfolgt die LUBW seit einigen Jahren die Anreicherung von Platin, Palladium und Rhodium in der Umwelt. Vor einigen Tagen wurden dazu an den Autobahnen A5 nahe Karlsruhe und A8 bei Pforzheim Graskulturen am Straßenrand aufgestellt. Nach einer Standzeit von vier Wochen wird überprüft, wie hoch die Belastung der Pflanzen mit den Metallen ist. (Quelle: LUBW) << http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/38938/ >>
Nachwachsende Rohstoffe und Energieerzeugung aus Biomasse in der Region Stuttgart – Chancen und Risiken - 13.05.08 -In der Region Stuttgart werden verstärkt nachwachsende Rohstoffe angebaut und stofflich sowie energetisch verwertet. Innerhalb der letzten 10 Jahre hat sich die Anbaufläche für nachwachsende Rohstoffe nahezu verfünffacht. Die mit dem Anbau einhergehenden Veränderungen in der Landnutzung sowie der erfolgte bzw. geplante Bau neuer Anlagen zur energetischen Verwertung führen dabei zu neuen Fragestellungen z. B. im Hinblick auf eine mögliche Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion sowie auf die Bewertung der Umweltverträglichkeit. Der Verband Region Stuttgart hat die Projektgemeinschaft bestehend aus Ingenieurbüro Feldwisch, Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (IFEU) und dem Büro für Umwelt- und Regionalentwicklung beauftragt, die Potenziale, Chancen und Risiken von Anbau und energetischer Verwertung nachwachsender Rohstoffe für die Region Stuttgart zu untersuchen. >> siehe auch Informationen zum Energiepflanzenanbau des Ingenieurbüros Feldwisch <<
Orientierende Untersuchungen zu schädlichen Bodengefügeveränderungen auf Pferdeweiden gestartet - 13.05.08 - Mit der zunehmenden Pferdehaltung sind in den letzten Jahren auch vermehrt deutliche Beeinträchtigungen der Grasnarbe von Grünlandbeständen einhergegangen. Der Rhein-Sieg-Kreis lässt vom Ingenieurbüro Feldwisch ausgewählte Pferdekoppeln bodenphysikalisch auf schädliche Gefügeveränderungen anhand der Parameter Trockenrohdichte, gesättigte Wasserleitfähigkeit und Porengrößenverteilung untersuchen.
Tagung “Wassererosion in Sachsen, Vorsorge und Gefahrenabwehr” - 21.04.08 -Die Tagung am 18. September 2008 im Blockhaus Dresden informiert über rechtliche Regelungen der Vorsorge und Gefahrenabwehr. Praxisbeispiele zur Erfassung und Beurteilung von Erosionsgefahren werden vorgestellt. Dr. Norbert Feldwisch referiert über Mindeststandards an eine standortgerechte Landwirtschaft. >> Programmfaltblatt <<
Umwelthaftungsrecht - 18.04.08 -Das Ingenieurbüro Feldwisch hat das Netzwerk Umwelthaftung mit gegründet. Durch die interdisziplinäre Kooperation mit anderen hoch spezialisierten Beratern (Umweltgutachter, Umweltplaner, Umweltjuristen) ergeben sich ganz erhebliche Synergiepotenziale und eine Stärkung unserer Beratungskompetenzen in Umweltfragen. Näheres unter www.ingenieurbuero-feldwisch.de/umwelthaftung.htmwww.netzwerk-umwelthaftung.de
Bodenerosion - Grundlagen und Handlungsstrategien für den Boden- und Gewässerschutz in Sachsen-Anhalt - 17.04.08 -Die Kurzfassungen der Vorträge und Poster am 20.02.2008 in Halle (Saale) sind veröffentlicht. Auf der Veranstaltung wurden Kenntnisse zur Entstehung und Abschätzung von Bodenerosion durch Wasser vermittelt. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Maßnahmen des Erosionsschutzes zur Umsetzung von EU-Vorgaben für die Land- und Wasserwirtschaft (Cross Compliance, EU-Wasserrahmenrichtlinie) sowie zur Gefahrenabwehr in Sachsen-Anhalt. >> Download Kurzfassung (pdf, 9,8 MB) <<
Bewertung natürlicher Bodenfunktionen, BEW-Workshop am 29.05.2008 für Mitarbeiter von Bodenschutz- und Planungsbehörden sowie Gutachterbüros - 26.03.08 -Am 20. Mai 2008 findet im BEW Essen ein vom Ingenieurbüro Feldwisch mit organisierter Workshop zur Praxis der Bodenfunktionsbewertung statt. Neben den fachlichen Grundlagen werden konkrete Fallgestaltungen aus der Vollzugspraxis vorgestellt und diskutiert. Möglichkeiten zur Erfassung und zum Schutz besonders wertvoller Böden werden aufgezeigt. >> BEW-Programmhinweis <<
Flächen sparen und intelligent nutzen, REFINA-Regionalkonferenz am 8.05.2008 in Bochum - 26.03.08 -Auf der REFINA-Regionalkonferenz am 8. Mai 2008 in Bochum werden nachhaltige Konzepte für den Umgang mit Freiflächen und für die intelligente Wiedernutzung von Brachflächen vorgestellt. >> Programmfaltblatt <<
PFT-Skandal: Erster Prozess beginnt - 04.03.08-Im Sauerland brachten Landwirte als Dünger umdeklarierten Abfall auf ihren Äckern aus. Das Abfallgemisch war mit PFT (Perfluorierte Tenside) belastet. Nun beginnt der erste Prozess um die verschmutzten Felder. Ab Dienstag (04.03.08) stehen sich in Arnsberg der Pächter und die Eigentümerin eines Briloner Grundstücks gegenüber. Das Verfahren geht um die Pflichten des Pächters, der die Schadstoffbelastungen durch das Ausbringen der Bioabfälle mit verursacht hat. Dem Briloner Pächter wurde die landwirtschaftliche Nutzung seines hoch belasteten Ackers untersagt. Darauf kündigte er seine Pachtverträge. Das will eine Eigentümerin des Ackers nicht akzeptieren. Sie verlangt, der Pächter solle das Grundstück unbelastet zurückgeben oder seine Pacht bis zur Ende der Sanierung weiterzahlen. Schließlich habe er den belasteten Dünger auf dem Feld ausgestreut. Weitere Infos: http://www.wdr.de/themen/gesundheit/2/pft_ruhr/ 080304.jhtml?rubrikenstyle=panorama&rubrikenstyle=gesundheithttp://www.umwelt.nrw.de/umwelt/pft/index.php
Global Change - Herausforderung für den vorsorgenden Bodenschutz - 14.02.08 -In einer gemeinsamen Fachtagung des Bundesverbandes Boden (BVB) und des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) am 23. und 24. April 2008 in Müncheberg werden aktuelle Themen des Bodenschutzes zur Diskussion gestellt: 1. Wie wirken sich aktuelle Entwicklungen auf den Wert von Böden aus? 2. Welche Wechselbeziehungen bestehen zwischen Klimawandel und Böden? 3. Welche Konsequenzen ergeben sich durch die energetische Nutzung von Biomasse für Böden? 4. Wie ist der Stand der laufenden Novellierungsverfahren bodenschutzbezogener Regelungen? Die Veranstaltung ist gleichzeitig die 8. BVB-Jahrestagung. >> Programmfaltblatt (pdf, 508 KB) <<
Bodenfunktionskarte für die Stadt Wuppertal - 08.01.08 -Das Ingenieurbüro Feldwisch wurde zur Erstellung einer Bodenfunktionskarte für die Stadt Wuppertal beauftragt. Die Bodenfunktionskarte soll als Planungsgrundlage dienen und die Pflichtaufgaben der Unteren Bodenschutzbehörde unterstützen. Als Grundlagen werden Daten der Bodenschätzung verwendet, so dass Bodenfunktionskarten im Maßstab 1:5.000 erstellt werden. Neben den Bodenfunktionen werden auch die Bodenversiegelung sowie die potenzielle Erosionsgefährdung landwirtschaftlicher Flächen bewertet und kartografisch dargestellt. Das Projekt wird bis zum Herbst 2008 fertiggestellt. >> siehe auch Informationen zur Bodenfunktionsbewertung des Ingenieurbüros Feldwisch <<
Presseerklärung der Aktionsplattform Bodenschutz zur EU-Bodenschutzrichtlinie - 18.12.07 -Die Aktionsplattform Bodenschutz fordert, die EU-Bodenschutzrichtlinie im Ministerrat nicht abzulehnen, sondern konstruktiv an der Schaffung eines gemeinsamen Rahmens für Erhaltung, Schutz und Wiederherstellung von Böden in Europa weiterzuarbeiten. Die Bundesregierung wird aufgefordert, auf der EU-Ministerratstagung am 20.12.2007 eine politische Einigung über die Bodenrahmenrichtlinie zu ermöglichen. >> Presseerklärung im Wortlaut <<
Bodenschutzfachlicher Beitrag zur Entwicklung einer umweltverträglichen Landnutzung für Natura2000-Gebiete, Arbeitshilfe liegt nun vor! - 11.12.07 -Für die Unterstützung der naturschutzfachlichen Arbeit in Natura2000-Gebieten wurde vom Ingenieurbüro Feldwisch in Zusammenarbeit mit dem Büro für ökologische Studien eine praxisnahe Handreichung zu Maßnahmen des Bodenschutzes erarbeitet, welche erforderlich sind, um einen günstigen Erhaltungszustand der Lebensraumtypen und Arten sicherzustellen. Die Arbeitshilfe wurde im Auftrag des Sächsischen Landesamtes für Umwelt und Geologie erstellt. >> mehr Infos <<
Modellvorhaben zur großmaßstäbigen Bewertung von Bodenfunktionen - 4.12.07 -In Nordrhein-Westfalen liegt vom Geologischen Dienst die Karte Schutzwürdige Böden im Maßstab 1:50.000 vor, die aus der mittelmaßstäbigen Bodenkarte (BK50) entwickelt wurde. Für kommunale Planungs- und Zulassungsverfahren werden jedoch großmaßstäbige Aussagen zur Schutzwürdigkeit von Böden benötigt. Das Ingenieurbüro Feldwisch überprüft im “Modellvorhaben zur Harmonisierung der Bodenfunktionsbewertung auf Grundlage großmaßstäbiger Bodenkarten” im Auftrag des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV), inwieweit die großmaßstäbigen Angaben der Bodenschätzung und die daraus abgeleiteten Bodenkarten (DGK5 Bo) zur Bewertung der Bodenfunktionen herangezogen werden können. Laufzeit: November 2007- Juni 2008 >> siehe auch Informationen zur Bodenfunktionsbewertung des Ingenieurbüros Feldwisch <<
Bodenlehrpfad Königsforst - 3.12.07 -Das zwischen den Städten Köln, Bergisch Gladbach und Rösrath gelegene Waldgebiet Königsforst ist um eine weitere Attraktion reicher. In Zusammenarbeit des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen mit dem Forstamt Bergisch Gladbach/Königsforst wurde ein Bodenlehrpfad eingerichtet. >> mehr Infos <<
Nachhaltige energetische Nutzung landwirtschaftlicher Biomasse - Auf dem Weg zu einer Gesamtstrategie - 16.11.07 -Der Klimaschutz und die Sicherung einer nachhaltigen Energieversorgung erfordern eine Vielzahl von Anstrengungen. Vor diesem Hintergrund hat die Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien in den letzten Jahren beträchtliche Fortschritte erzielt. Das Sächsische Landesamt für Umwelt und Geologie hat auf seinem diesjährigen 9. Fachsymposium „Umwelt und Raumnutzung" die Chancen und Risiken einer energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe/Biomasse zur Diskussion gestellt. >> mehr Infos <<>> siehe auch Informationen zum Energiepflanzenanbau des Ingenieurbüros Feldwisch <<
DWA-BVB-Seminar “Bodenerosion als Ursache von Gewässerbelastungen” - 02.11.07 -In einem Seminar am 26. Februar 2008 stellen die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Boden (BVB) die Erfassung und Bewertung erosionsbedingter Stoffeinträge in Fließgewässer vor. Ziel ist die Auswahl geeigneter Minderungsmaßnahmen im Zuge der Maßnahmenprogramme, die zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) bis Ende 2008 aufgestellt werden müssen. Nähr- und Schadstoffe, vor allem Phosphor und verschiedene Pflanzenbehandlungsmittel, können über Oberflächenabfluss und Bodenabtrag in Fließgewässer gelangen und bereiten vielfach Probleme für die Erreichung des „guten Zustands“, wie ihn die WRRL fordert. Zwar bieten die im Rahmen der Bewirtschaftungsplanung zu erstellenden Maßnahmenpläne gute Ansatzmöglichkeiten, um die Belastung der Fließgewässer durch erosionsbedingte Stoffeinträge zu verringern, aber in der Praxis bestehen erhebliche Schwierigkeiten, Ausmaß und Bedeutung des Boden- und Stoffeintrags abzuschätzen und wirksame und kosteneffiziente Minderungsmaßnahmen zu identifizieren. Dazu bietet das Seminar praxisorientierte Lösungsansätze. >> Programmfaltblatt <<>> siehe auch Informationen zur Bodenerosion des Ingenieurbüros Feldwisch <<
Flächenversiegelung und Ausgleichsfunktionen der Böden im Wasserhaushalt - 31.10.07 -Der hohe Flächenverbrauch in Deutschland hat dramatische Konsequenzen für den Grundwasserspiegel. Durch die zunehmende Versiegelung gelangt immer weniger Regenwasser in den Boden und das Hochwasserrisiko steigt. In Leipzig verdreifachte sich seit 1940 fast die Menge des abfließenden Wassers – dagegen sank die Menge des versickerten Wasser beinahe um ein Fünftel. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in einer Fallstudie. Dazu werteten sie Daten über Landnutzung, Klima, Wasserhaushalt, Relief, Vegetation und Boden in Leipzig aus den Jahren 1870, 1940, 1985, 1997 und 2003 aus. >> mehr Infos <<
Merkblatt “Gefahrenabwehr bei Bodenerosion” - 18.10.07 -Im Auftrag der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) erstellt das Ingenieurbüro Feldwisch eine vollzugsorientierte Arbeitsanleitung. Das Merkblatt soll die bodenschutzrechtlichen Arbeitsschritte zur Gefahrenabwehr bei Bodenerosion durch Wasser anschaulich und leicht nachvollziehbar darstellen. Das Merkblatt wird bis April 2008 fertiggestellt. >> siehe auch Informationen zur Bodenerosion des Ingenieurbüros Feldwisch <<
Bodenzustandsbericht für die Region Stuttgart, Baden-Württemberg - 08.10.07 - Das Ingenieurbüro Feldwisch erstellt im Auftrag der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) und der Region Stuttgart einen Bodenzustandsbericht. In den Bericht werden Fachbeiträge zu Bodenfunktionen und schutzwürdigen Böden, zur Bodenerosion, Bodenversauerung und zu stofflichen Bodenbelastungen integriert. Auf dieser Grundlage werden die bodenschutzfachlichen Anforderungen an den Umgang mit Bodenmaterialien und an Planungs- und Genehmigungsverfahren ausgeführt. Die Ergebnisse werden Ende 2007 vorliegen und als Bericht der LUBW veröffentlicht.
Tagung “Bodenerosion in Sachsen-Anhalt - Grundlagen und Handlungsstrategien für den Boden- und Gewässerschutz” - 08.10.07 -Die Tagung vermittelt Kenntnisse zur Entstehung und Abschätzung von Bodenerosion durch Wasser in Sachsen-Anhalt. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Maßnahmen des Erosionsschutzes zur Umsetzung von EU-Vorgaben für die Land- und Wasserwirtschaft (Cross Compliance, EU-Wasserrahmenrichtlinie) sowie zur bodenschutzrechtlichen Gefahrenabwehr. Veranstaltet wird die Tagung vom Bundesverband Boden, den maßgeblichen Landesbehörden in Sachsen-Anhalt sowie der AG Geoökologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Veranstaltungsdatum: 28.02.2008 neu!! Terminverschiebung auf 20.02.2008 Veranstaltungsort: Halle (Saale). << Programmfaltblatt (pdf, 1,7 MB) >>
Bodenschutz in der kommunalen Planungs- und Baupraxis - 11.09.07 -6. Jahrestagung des Boden-Bündnisses europäischer Städte, Kreise und Gemeinden (European Land and Soil Alliance) ELSA e.V. 15. / 16. November 2007 in Stuttgart Programmschwerpunkte in den Workshops: - Bodenschutz in der kommunalen Planungspraxis - Vom Flächenschutz zum Bodenschutz - Bodenmaterialmanagement: Was geschieht mit Bodenmaterial bei der Überbauung? - Bodenschutz in der strategischen Umweltprüfung (SUP) und Eingriffsregelung << mehr Infos, Programm und Anmeldung >>
Bonner Bodenwochen - 31.08.07 -Bonn steht in der Zeit vom 1. bis zum 9. September im Zeichen des Bodenschutzes. Unter dem Motto 'Boden will leben' präsentieren die Stadt Bonn und die Natur- und Umweltschutzakademie NRW mit zahlreichen örtlichen Kooperationspartnern die faszinierende Vielfalt des Mediums Boden. Zum Beispiel findet am Dienstag, den 4.9., eine Tagung zum Thema “Boden - denk mal - Bodenschutz und Bodendenkmalpflege” statt, die gemeinsam vom Landschaftsverband Rheinland, Rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege und Bundesverband Boden e.V. (BVB) veranstaltet wird. >> mehr Infos <<
Bundesumweltministerium stellt Unterrichtsmaterialien zum Thema "Flächenverbrauch und Landschaftszerschneidung" zum kostenlosen Download bereit - 31.08.07 -Die Unterrichtseinheit verdeutlicht den Flächenverbrauch und die Landschaftszerschneidung in Deutschland, zeigt den Wert und Nutzen von Flächen auf und fokussiert die Folgen für den Menschen und seine Umwelt. Zudem verweist sie auf mögliche Lösungsansätze, indem Kompensationsmöglichkeiten und Alternativen behandelt werden. >> mehr Infos <<
Begrenzung von Schadstoffeinträgen in Böden durch Düngemaßnahmen - Ergebnisse eines Verbundforschungsvorhabens liegen vor - 31.08.07Neben Nährstoffen und organischer Substanz werden mit Düngemitteln auch Schwermetalle und organische Schadstoffe in Böden eingetragen. Aus Vorsorgegründen müssen Schadstoffeinträge so begrenzt werden, dass es zu keiner Anreicherung von Schadstoffen kommt. Dazu sind belastbare Erkenntnisse über aktuelle Schadstoffgehalte in den verschiedenen Düngemitteln und ihre Anreicherung im Boden erforderlich. Im Rahmen eines Verbundforschungsvorhabens wurde eine Erhebung für in Deutschland auftretende Gehalte anorganischer und organischer Schadstoffe in Düngern sowie in landwirtschaftlichen Böden vorgenommen. >> mehr Infos <<
Lehrmodule für ”Gesamtbetriebliche Gewässerschutzpläne” - 26.08.07 - Für landwirtschaftliche Fachschulen in Rheinland-Pfalz erstellt das Ingenieurbüro Feldwisch Lehrmodule für ”Gesamtbetriebliche Gewässerschutzpläne”. Die Lehrmodule greifen wasserwirtschaftliche Themen auf, die Einfluss auf die landwirtschaftliche Praxis ausüben. Die Themen “Landwirtschaft in Trinkwasserschutzgebieten”, “Maßnahmenprogramme im Zuge der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)”, “Flussgebietsentwicklung” und “Bodenerosion” werden praxisorientiert anhand von Beispielen aufbereitet. Dazu werden Grundlagen, Konfliktpotenziale und Lösungsmöglichkeiten aufbereitet.
Bodenkundliche Kartierung im “Xilin catchment”, China, Innere Mongolei - 26.08.07 -Im Rahmen des Projektes MAGIM (Matter fluxes in Grasslands of Inner Mongolia as influenced by stocking rates) führt das Ingenieurbüro Feldwisch eine bodenkundliche Kartierung durch. Anlass des Projektes sind Überweidungen, die einer nachhaltigen Nutzung der Steppengebiete entgegenstehen. Überweidung kann durch Nährstoffentzüge und Erosion die Bodenfruchtbarkeit vermindern beziehungsweise zu einer großflächigen und dauerhaften Zerstörung von Vegetation beitragen. Zentrales Ziel des Projektes ist die Quantifizierung des Einflusses der Beweidungsintensität und des Weidemanagements auf die Stoffflüsse eines Graslandökosystems in der Inneren Mongolei (China). In Zusammenarbeit mit deutschen und chinesischen Kooperationspartnern wird der Einfluss der Beweidung auf die organische Bodensubstanz, den Stickstoff- und Wasserhaushalt und die Erosion untersucht. Die Modellierungen bauen auf Fernerkundungs- und Bodendaten auf. Die Bodenkartierung dient der Bereitstellung der notwendigen Bodeninformationen. >> http://www.magim.net <<
Bodenbelastungskarten für die Städte Hemer und Menden - 26.08.07 - Das Ingenieurbüro Feldwisch ist mit der Erstellung der digitalen Bodenbelastungskarten für die Städte Hemer und Menden im Märkischen Kreis beauftragt worden. Für die beiden südlich des Ruhrgebietes liegenden Städte mit einer Fläche von 154 qkm werden die stofflichen Bodenbelastungen insbesondere in Folge geogener Ausgangsgehalte, erzbergbaulicher Emissionen und ubiquitärer atmosphärischer Immissionen ermittelt.
DWA-Initiative zu Auswirkungen Nachwachsender Rohstoffe auf Böden und Gewässer - 10.08.2007 -Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall beschäftigt sich verstärkt mit den Auswirkungen Nachwachsender Rohstoffe. Dazu hat sich die DWA-AG GB-6.6 "Wirkungen und Folgen des Anbaus und der Nutzung nachwachsender Rohstoffe (NAWARO) auf Böden und Grundwasser" konstituiert. >> www.dwa.de <<
Aktionsplattform Bodenschutz - 08.08.07 -Die Ingenieurtechnische Vereinigung Altlasten (ITVA), der Bundesverband Boden (BVB) und die Deutsche bodenkundliche Gesellschaft (DBG) wollen auf der diesjährigen DBG-Jahrestagung in Dresden die "Aktionsplattform Bodenschutz" ins Leben rufen. Die Aktionsplattform hat zum Ziel, die Politik und Gesellschaft auf die Bodenschutzbelange und vor allem auf die Lösungsansätze zur Vermeidung, Behebung oder Sanierung von Bodenschäden aufmerksam zu machen. Damit erhofft man sich eine stärkere Berücksichtigung von Ansätzen zur nachhaltigen Boden- und Flächennutzung in politischen und planerischen Entscheidungsprozessen. Die Aktionsplattform versteht sich als Lobby für Böden im weiteren Sinne. >> Programm der öffentlichen Veranstaltung auf der DBG-Jahrestagung 2007 <<
Bauen und Sanieren - 06.08.2007 -Der Rheinisch-Bergische Kreis hat eine Broschüre mit nützlichen Tipps rund um das Thema Bauen herausgegeben. Die Broschüre vermittelt auch die Anforderungen des Boden-, Gewässer- und Naturschutzes an Bauvorhaben. >> Broschüre Bauen und Sanieren (pdf, 6 MB) <<
Vorstudie - Rahmenbedingungen und Potenziale für eine natur- und umweltverträgliche energetische Nutzung von Biomasse im Freistaat Sachsen - 09.07.2007 -In Sachsen hat die Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien in den letzten Jahren beträchtliche Fortschritte erzielt. In einer vom Ingenieurbüro Feldwisch mit erstellten Vorstudie wird auf Grundlage einer umfangreichen Literatur- und Internetrecherche der derzeitige Sach- und Wissensstand zu den natur- und umweltschutzfachlichen Wirkungen des Anbaus von Biomasse zur energetischen Verwertung dokumentiert. Eine ausführlichere Betrachtung erfuhr die holzartige Biomasse aus Kurzumtriebsplantagen. Die Vorstudie steht zum Herunterladen bereit. >> mehr Infos <<
Digitale Bodenbelastungskarte für den Außenbereich des Kreises Olpe - 22. Juni 2007 - Für den Kreis Olpe ist das Ingenieurbüro Feldwisch zur Erstellung der digitalen Bodenbelastungskarte beauftragt worden. Für den ländlichen geprägten Kreis stehen bodenschutzfachliche Vollzugsaufgaben wie zum Beispiel der Umgang mit Bodenaushub nach § 12 BBodSchV oder die Identifizierung und räumliche Abgrenzung von Schwermetallbelastungen der Böden im Umfeld des historischen Erzbergbaus im Vordergrund. Das Vorhaben wird im Jahr 2009 abgeschlossen.
Zusammenarbeit von Hydrologen - über Grenzen hinweg - 31.05.07 -Aufruf zur Einreichung von Tagungsbeiträgen anlässlich der gemeinsamen Sitzung auf dem Geographentag 2007 in Bayreuth des AKs-Hydrologie und der Fachgemeinschaft Hydrologische Wissenschaften (FgHW). Bayreuth, 4.10.2007. Schwerpunkte: 1. Umsetzung der EU-WRRL; 2. Erosion, Transport, Sedimentation >> Programmablauf <<
Indikatoren zur Siedlungsentwicklung - 24.05.07 -Baden-Württemberg hat eine interessante Broschüre zur Siedlungsentwicklung herausgegeben, die auch im Sinne einer sparsamen Flächeninanspruchnahme und damit unterstützend für den vorsorgenden Bodenschutz wirken kann. Für den kommunalen Bereich werden Indikatoren für die Bereiche Flächeneinsatz, Effizienz der Flächennutzung, Qualität der Flächennutzung sowie Flächenmanagement vorgeschlagen. Die Indikatoren fußen auf Daten aus der amtlichen Statistik. Die Indikatoren erlauben Vergleiche zwischen den Kommunen und decken somit Defizite bei der Flächeninanspruchnahme oder auch Erfolge beim sparsamen Umgang mit Böden auf. Mehr Infos unter http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/25126/
Verstärkung des Flächenrecyclings - Wiederherstellung und Schutz naturnaher Böden - 14.05.07 -Im Rahmen der NRW-Allianz für die Fläche hat das NRW-Umweltministerium gemeinsam mit der LEG Stadtentwicklung am 19.4.2007 in Gelsenkirchen einen Workshop zum Thema "Verstärkung des Flächenrecyclings - Wiederherstellung und Schutz naturnaher Böden" veranstaltet. Die Vorträge des Workshops stehen nunmehr zum Download bereit. >> Downloadbereich MUNLV <<
Bodenzustandsbericht für den Ortenaukreis, Baden-Württemberg - 14.05.07 - Das Ingenieurbüro Feldwisch stellt im Auftrag der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) und des Ortenaukreises die Ausprägung der natürlichen Bodenfunktionen sowie die bodenschutzfachlichen Anforderungen an den Umgang mit Bodenmaterialien und an die Planung in einem Bodenzustandsbericht dar. In den Gesamtbericht werden Fachbeiträge zur Bodenerosion, Bodenversauerung und zu stofflichen Bodenbelastungen integriert. Die Ergebnisse werden Ende 2007 vorliegen und als Bericht der LUBW veröffentlicht.
Europäischer Atlas zur Nährstoffbelastung - 27.04.07 -Die EU-Kommission hat einen Atlas über die Nährstoffbelastung von Boden und Wasser vorgestellt. Zum ersten Mal kann damit ein europaweites Bild von der Belastung der Ökosysteme durch Nährstoffe und deren Quellen gezeichnet werden. >> mehr Infos <<
Boden als Archiv für das Natur- und Kulturerbe - 29.03.07 -Die aktuelle Ausgabe der local land & soil news no. 20/21 des Europäischen Bodenbündnisses bietet eine breite Palette von Beiträgen zu den Archivfunktionen des Bodens, zu naturwissenschaftlichen und archäologischen Aspekten, zu Regelwerken des Rechts und der Planung sowie zur Bodendenkmalpflege in verschiedenen Ländern. Es will dazu beitragen, das Bewusstsein für die Archivfunktionen des Bodens in den Kommunen zu fördern, denn Böden sind wertvoll, weil sie „verborgene“ Schätze enthalten. Zugleich soll es helfen, die Zusammenarbeit zwischen Bodenfachleuten/-fachstellen und Denkmalpflege zu verbessern. Die Zeitschrift steht zum Download bereit: http://www.bodenbuendnis.org/index2.htm --> Publikationen
Flussgebietsentwicklung in Rheinland-Pfalz - 26.02.07 -Im Auftrag des Landesamtes für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz entwickelt das Ingenieurbüro Feldwisch derzeit eine Methodik zur Ableitung vorbeugender Maßnahmen zum dezentralen Hochwasserrückhalt für Verbandsgemeinden. Diese Methodik wird in einem zweiten Schritt landesweit für planerische Fragestellungen angewendet. Die GIS-Produkte werden den Planungsträgern als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung gestellt. >> mehr Infos <<
Chancen und Risiken des Energiepflanzenanbaus - 22.02.07 -In einer Vorstudie “Rahmenbedingungen und Potenziale für eine natur- und umweltverträgliche energetische Nutzung von Biomasse im Freistaat Sachsen“ hat das Ingenieurbüro Feldwisch zusammen mit dem Büro für Umwelt- und Regionalentwicklung die Chancen und Risiken des Energiepflanzenanbaus aus Sicht des Arten-, Boden-, Gewässer- und Immissionsschutzes zusammengefasst. Anhand der identifizierten Kenntnislücken wurde der ausstehende Forschungsbedarf benannt. >> mehr Infos <<
Bewertung von Bodenfunktionen - 25.01.07 -Der LABO-Bericht “Orientierungsrahmen zur zusammenfassenden Bewertung von Bodenfunktionen” steht im Internet zum Download bereit. >> mehr Infos und download-Bereich <<
Ingenieurbüro Feldwisch unterstützt die Sanierung des Stadions Milchborntal (FC Bensberg) - 15.01.2007 -Das schadstoffbelastete Stadion Milchborntal in Bensberg (Bergisch Gladbach) wird im Jahr 2007 saniert. Die Belastung stammt aus der Verwendung von Kieselrot, eines Reststoffes aus der Kupfergewinnung. Kieselrot ist mit Dioxinen und Furanen belastet. Die Sanierung wird mit Mitteln des Landes und der Stadt vorgenommen. Um den Platz zum Wohle der Kinder auf einen fortschrittlichen Stand zu bringen, soll Kunstrasen verlegt werden. Die Mehrkosten muss der Verein FC Bensberg tragen, der dafür auf Sponsoren angewiesen ist. Das Ingenieurbüro Feldwisch unterstützt den Verein mit einer Geldspende. Weitere Informationen unter: >>http://www.fcbensberg.com<<>>http://www.immobilien-konkret.de/fc-bensberg/index.php (Sponsoren-Kollage)<<
Landesbehörden in Nordrhein-Westfalen neu strukturiert - 29.12.06 -Mit dem Gesetz zur Straffung der Behördenstruktur in Nordrhein-Westfalen vom 12. Dezember 2006 wird die Behördenstruktur neu gegliedert. Unter anderem werden das Landesumweltamt (LUA) und die Landesanstalt für Ökologie, Bauordnung und Forsten (LÖBF) im neuen Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) zusammengeführt. Das Gesetz tritt am 1.1.2007 in Kraft. Weitere Informationen ab dem 1.1.07: www.lanuv.nrw.de
LABO-Projekt B3.05 “Orientierungsrahmen zur zusammenfassenden Bewertung von Bodenfunktionen” - 18.12.06 -Kurzfassung und Foliensatz des Vortrags von Dr. Feldwisch auf der 5. Internationalen Jahrestagung des Europäischen Bodenbündnisses (ELSA) vom 14. und 15.12.2006 in München stehen unter Veröffentlichungen zum Download bereit.
Expertengespräch "Stoffeinträge in Gewässer durch Bodenerosion" - 07.12.06 -Diffuse Stoffeinträge in Gewässer durch Bodenerosion stellen weiterhin ein bodenschutzfachliches und wasserwirtschaftliches Problem dar. Vor dem Hintergrund der Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), insbesondere der anstehenden Bewirtschaftungs- und Maßnahmenplanung streben der Bundesverband Boden (BVB) und die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) eine gemeinsame Fachausschussarbeit an. Zum Auftakt wird auf Initiative der DWA zu einem Expertengespräch am Dienstag den 27. Februar 2007 in die Bundesgeschäftsstelle der DWA nach Hennef eingeladen. Wenn Sie die Arbeit unterstützen möchten, am Expertengespräch teilnehmen oder einen Kurzvortrag halten möchten, wenden Sie sich bitte bis spätestens zum 31. Januar 2007 an die Bundesgeschäftsstelle der DWA. Anfang Februar erhalten alle Interessierten eine detaillierte Einladung. Kontakt und weitere Auskünfte: DWA, Dipl.-Ing. Anett Baum, Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel.: 02242 872-124, Fax: 02242 872-135, E-Mail: baum@dwa.deBVB, Vorsitzender der Fachgruppe 2, Dr. Norbert Feldwisch, Tel. 02204/4228-50, Fax 02204/4228-51, info@ingenieurbuero-feldwisch.de
Umsetzung der WRRL in Europa und NRW, Ausblick auf Bewirtschaftungsziele - 07.12.06 -Tagung des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) in Kooperation mit den NRW-Landesverbänden von DWA und BWK am 23. und 24. Januar 2007 im Wissenschaftszentrum Bonn. >> Programm <<
Neue Veröffentlichung zum Wirkungspfad Boden-Pflanze - 30.11.06 -Im Handbuch Bodenschutz (hrsg. von Rosenkranz u.a.) sind die vom Ingenieurbüro Feldwisch erstellten “Handlungsempfehlungen zu Maßnahmen der Gefahrenabwehr bei schädlichen stofflichen Bodenveränderungen in der Landwirtschaft” erschienen. (Erich Schmidt Verlag Berlin, 44. Lieferung XI/06, Kennziffer 8710). Vgl. auch >> Wirkungspfad Boden-Pflanze << und >> LUA-Merkblatt 55 <<
5. Jahrestagung des Boden-Bündnisses ELSA e.V. - 13.11.06 -"BODENbeWERTung - Vorsorgender Bodenschutz und kommunale Planung" ist das Thema der 5. Jahrestagung des Boden-Bündnisses europäischer Städte, Kreise und Gemeinden (European Land and Soil Alliance, ELSA e.V.). Dr. Norbert Feldwisch wird den “Orientierungsrahmen zur zusammenfassenden Bewertung von Bodenfunktionen” vorstellen. Die Tagung findet am 14. / 15. Dezember in München statt. Das Programm steht zum herunterladen bereit. >> Programm << >> Bodenbündnis aktuelles <<
LABO-Vorhaben B3.05 "Orientierungsrahmen zur zusammenfassenden Bewertung von Bodenfunktionen abgeschlossen - 17.10.06 -Der Orientierungsrahmen mit Empfehlungen für die Bodenschutzpraxis wurde der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Bodenschutz vorgelegt. >> mehr Infos <<
Wasserforum 2006: Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Hessen - Auf dem Weg zum Bewirtschaftungsplan - 04.10.06 -Die Veranstaltung am 14.11.2006 in Wiesbaden stellt die Monitoringprogramme aus Hessen vor. Darüber hinaus wird über Erfahrungen aus Pilotprojekten zur Aufstellung der Bewirtschaftungspläne berichtet. >> mehr Infos <<
Das Schutzgut Boden in der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung. Neue Arbeitshilfe aus Baden-Württemberg - 08.07.06 -Baden-Württemberg hat die neue Arbeitshilfe "Bodenschutz in der Eingriffsregelung" eingeführt und zur Anwendung empfohlen. >> mehr Infos <<
Handlungsempfehlungen für die Umsetzung des Bodenschutzrechtes in Gebieten mit großflächig erhöhten Schadstoffgehalten - 04.07.06 -Für Sachsen wurden Handlungsempfehlungen für den Vollzug des Bodenschutzrechts in Gebieten mit erhöhten Schadstoffgehalten erstellt. Die Handlungsempfehlungen sind nun als Materialband verfügbar. >> mehr Infos <<
Anleitung zur Ermittlung und Abgrenzung von Gebieten mit erhöhten Schadstoffgehalten (GE-Anleitung NRW) - 16.05.06 -Das neue LUA-Merkblatt Band 57 "Anleitung zur Ermittlung und Abgrenzung von Gebieten mit erhöhten Schadstoffgehalten" liegt vor. >> mehr Infos <<
Innovative Konzepte für Landwirtschaft und Naturschutz bei der Eingriffsregelung - 13.04.06 -Auf der Fachtagung des Deutschen Bauernverbandes und des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten am 9. und 10. Mai in Bonn-Röttgen werden Möglichkeiten der Kooperation bei der Planung und Umsetzung von Ausgleichsmaßnahmen zur Diskussion gestellt. >> mehr Infos <<
Handlungsempfehlungen zu Maßnahmen der Gefahrenabwehr bei schädlichen stofflichen Bodenveränderungen in der Landwirtschaft - 13.04.06 -Das neue LUA-Merkblatt Band 55 "Handlungsempfehlungen zu Maßnahmen der Gefahrenabwehr bei schädlichen stofflichen Bodenveränderungen in der Landwirtschaft" liegt vor. >> mehr Infos <<
Stellenausschreibung Bodenschutz - Futtermittelüberwachung - 28.03.06 -In der Schnittstelle Bodenschutz - Futtermittelüberwachung hat das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen eine befristete Stelle ausgeschrieben. >> Ausschreibung <<
BodenMärkte - Bodennutzung der Zukunft - 22.02.06 -Auf der gemeinsam vom Land Baden-Württemberg und dem Bundesverband Boden veranstalteten Fachtagung am 26.04.2006 in Stuttgart sollen aktuelle Entwicklungen des Bodenschutzes und Zukunftsszenarien vorgestellt werden. Themenschwerpunkte: Flächeninanspruchnahme, Bodenschutz und Landwirtschaft, Arbeitsplatz Boden. Es werden noch Fachreferenten für Kurzbeiträge und Posterpräsentationen gesucht. >> Programm, pdf-Datei <<
BEW-Seminar "Bodenschutz in der Landwirtschaft" am 23.03.2006 in Essen - 22.02.06 -In der Veranstaltung werden die Umsetzung der Cross-Compliance-Vorschriften in Nordrhein-Westfalen und andererseits die fachlichen Grundlagen des Bodenschutzes in der Landwirtschaft vorgestellt. Themenschwerpunkte: Stoffliche Belastungen von Böden, Maßnahmen der Gefahrenabwehr in der Landwirtschaft, Bodenerosion, Bodenverdichtung. >> Programm, pdf-Datei <<
2. Wasserforum 2005 - Vortragsmanuskripte jetzt im Internet verfügbar - 31.01.06 -Die Vortragsmanuskripte des 2. Wasserforums 2005 "10 Jahre Gewässer-Nachbarschaften - auf dem Weg zum „guten ökologischen Zustand“ gemäß EU-WRRL" vom 17.11.2005 in Wiesbaden stehen jetzt im Internet zur Verfügung. >> mehr Infos <<
Flächendeckende Digitale Bodenbelastungskarten NRW liegen vor - 16.12.05 -Das Landesumweltamt Nordrhein-Westfalen hat erstmals flächendeckend für ganz NRW Bodenbelastungskarten veröffentlicht. >> mehr Infos <<
Neuerscheinung: Der heimliche Verlust der Bodenfruchtbarkeit - 16.12.05 -Die Landesanstalt für Pflanzenbau hat eine Beratungshilfe für Landwirte und Berater zur einfachen Bewertung der Bodengefährdung auf Grund von Bodenerosion durch Wasser herausgegeben. >> mehr Infos <<
Neuerscheinung: Bodenerosion durch Wasser - Bewertungsmethodik und Instrumente der deutschen Bundesländer - 14.12.05 -Der BVB-Fachausschuss 2.2 "Bodenerosion" hat den aktuellen Stand der Methoden und Instrumente zur Erfassung und Bewertung von Bodenerosion durch Wasser zusammengestellt. Die Ergebnisse sind in der Reihe BVB-Materialien, Band 14 veröffentlicht. >> mehr Infos <<
Bestellung und Vereidigung als Sachverständiger nach § 18 BBodSchG - 11.11.05 -Dr. Norbert Feldwisch ist am 4. November 2005 von der Industrie- und Handelskammer zu Köln als Sachverständiger für Bodenschutz und Altlasten, Sachgebiete 3 und 6 öffentlich bestellt und vereidigt worden. >> mehr Infos <<
F+E-Vorhaben "Bodenschutz in NATURA2000-Gebieten" gestartet - 06.10.05 -Bei der naturschutzfachlichen Arbeit in Natura2000-Gebieten (u.a. Managementplanung) sind auch die abiotischen Umweltfaktoren – und insbesondere die potenziellen stofflichen bodenkundlichen und hydrologischen Rahmenbedingungen, die die Erhaltung oder die Entwicklung der Natura2000-Gebiete gefährden könnten – zu berücksichtigen. >> mehr Infos <<
LUA-Vorhaben "Handlungsempfehlungen zu Maßnahmen der Gefahrenabwehr bei schädlichen stofflichen Bodenveränderungen in der Landwirtschaft" - 06.10.05 -Der vom Ingenieurbüro Feldwisch erarbeitete Leitfaden bietet umfangreiche Hilfestellungen bei der Gefahrenabwehr auf landwirtschaftlich genutzten Böden, wenn durch schädliche Bodenveränderungen die Pflanzenqualität gemessen an den Höchstgehalten nach EU-Kontaminanten-Verordnung oder Futtermittelrichtlinie gefährdet ist. >> mehr Infos <<
2. Wasserforum 2005: 10 Jahre Gewässer-Nachbarschaften auf dem Weg zum „guten ökologischen Zustand“ gemäß EU-WRRL - 07.09.05 -In Hessen und Rheinland-Pfalz wurden vor 10 Jahren Gewässer-Nachbarschaften ins Leben gerufen. Die Gewässer-Nachbarschaften haben sich als eine wichtige Stütze des Gewässerschutzes entwickelt. Am 19. November 2005 werden die Erfahrungen der Öffentlichkeit vorgestellt. >> mehr Infos <<
aid-/KTBL-Heft "Landbewirtschaftung und Gewässerschutz" erschienen - 25.08.05 -Unter Beteiligung des Ingenieurbüro Feldwisch wurde das Heft 1494/2005 für praktische Landwirte, Auszubildende und Studierende der Landwirtschaft, Berater sowie Behörden der Landwirtschaft, der Wasserwirtschaft und des Umweltschutzes erstellt. Mit diesem Heft wird das Wissen über die Möglichkeiten zum Schutz der Gewässer beim landwirtschaftlichen Produktionsprozess leicht verständlich verfügbar gemacht. >> mehr Infos <<
LABO-Vorhaben "Erarbeitung eines einheitlichen Orientierungsrahmens zur zusammenfassenden Bewertung von Bodenfunktionen" gestartet - 28.07.05 -Zusammen mit der Bosch & Partner GmbH bearbeitet das Ingenieurbüro Feldwisch das LABO-Vorhaben "Erarbeitung eines einheitlichen Orientierungsrahmens zur zusammenfassenden Bewertung von Bodenfunktionen“ (LABO-Projekt B 3.05). Das Vorhaben läuft bis Mitte 2006. >> mehr Infos <<
LUA-Vorhaben "Anleitung zur Ermittlung und Abgrenzung von Gebieten mit erhöhten Schadstoffgehalten in Böden" abgeschlossen - 25.05.05 -Der vom Ingenieurbüro Feldwisch erarbeitete Leitfaden ist dem Landesumweltamt übergeben worden. Die vorgelegte Anleitung zur Ermittlung und Abgrenzung von Gebieten mit erhöhten Schadstoffgehalten gibt bodenschutzfachliche Hilfestellungen bei der Ermittlung, Abgrenzung und Festlegung solcher Gebiete. >> mehr Infos <<
10 Jahre Bundesverband Boden e.V. - ein Grund zum Feiern - 29.04.05 -Aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des Bundesverbandes Boden e.V. ( BVB) findet am 20.6.2005 in Berlin ein Festkolloquium statt. Die Veranstaltung bietet nicht nur Gelegenheit für einen Blick zurück, sondern auch nach vorne: Wie können die Belange des Bodenschutzes in Zukunft noch besser in politische und gesellschaftliche Entscheidungsprozesse eingebunden werden? >> Flyer zum Festkolloquium <<
Schutzwürdige Böden in der Planung - Veranstaltung am 16. März 2005 im BEW Essen - 27.02.05 -Die Veranstaltung stellt Auswertemethoden des Bodenschutzes vor. Möglichkeiten der Einbringung bodenschutzfachlicher Inhalte in Planungs- und Genehmigungsverfahren werden diskutiert. Eingegangen wird auch auf Maßnahmen zur Begrenzung der Flächeninanspruchnahme. Die Veranstaltung wird durch Fallbeispiele abgerundet. >> Programm und Anmeldebogen (384 KB, pdf)<<
EU-Wasserrahmenrichtlinie - Bestandsaufnahme ist abgeschlossen, nun gilt es eine erste Bilanz zu ziehen - 20.01.05 -Die europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) verlangt eine Bestandsaufnahme des Zustands aller Gewässer, der Küstengewässer, Flüsse und Seen sowie des Grundwassers. Ende 2004 wurde die Bestandsaufnahme der Gewässer zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie abgeschlossen. Die Ergebnisse liegen in Berichtsform vor. Nun gilt es eine erste Bilanz zu ziehen. Hessen veranstaltet dazu das Wasserforum 2005. >> mehr Infos <<
Lokale Agenda-Bericht 303 "Erarbeitung praktischer Beispiele für bodenbezogene ökologische Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen" am Beispiel der Stadt Dortmund - Broschüre liegt nun vor! - 14.12.04 -Im Rahmen der Agenda 21 NRW und auf Initiative der Stadt Dortmund untersuchen Experten verschiedener kommunaler Umweltämter, der Landesumweltverwaltung und weiterer fachkundiger Organisationen unter Beteiligung des Ingenieurbüro Feldwisch praktische Möglichkeiten, ökologische Ausgleichsmaßnahmen auch durch die Wiederbelebung zerstörter oder versiegelter Böden durchzuführen und in Modellprojekten zu erproben. Das Umweltamt der Stadt Dortmund hat zum internationalen „Tag des Bodenschutzes“ eine Dokumentation dieser Arbeit vorgelegt. Darin wird aufgezeigt, wie schwierig, aufwändig und teuer es ist, einmal zerstörte Böden wieder herzustellen. Die Broschüre richtet sich deshalb nicht nur an Fachbehörden und Dienststellen, die sich mit dem "Boden" befassen, sondern auch an Bürgerschaft und Politik. >> mehr Infos <<
Immobilisierung von Schadstoffen - Literaturüberblick und praktische Hinweise für den Bodenschutzvollzug - Dez. 2004 -In ihrer aktuellen Publikation gehen Norbert Feldwisch, Ingo Müller und Bernd Marschner der Frage nach, ob mit der Immobilisierung von Schadstoffen im Boden ein neuer Weg der Gefahrenabwehr bei flächenhaften schädlichen Bodenveränderungen für den Wirkungspfad Boden-Nutzpflanze eingeschlagen werden kann(Zeitschrift Bodenschutz 4-04, S. 2-8). Dieser Beitrag gibt einen Überblick über den Stand der Diskussion anhand einer Literaturauswertung. Bei flächenhaften schädlichen Bodenveränderungen auf Grund stofflicher Einwirkungen steht der Bodenschutzvollzug vor der Herausforderung, geeignete und gleichzeitig verhältnismäßige Maßnahmen der Gefahrenabwehr zu ergreifen. Da die klassischen Techniken aus der Altlastensanierung in der Regel ausscheiden, bleibt derzeit oft nur die Auswahl geeigneter Schutz- und Beschränkungsmaßnahmen. Vor diesem Hintergrund werden „neue“ Maßnahmen, wie die Immobilisierung von anorganischen Schadstoffen durch Einarbeitung von Materialien mit hohem Bindungsvermögen, verstärkt diskutiert. Die Immobilisierung von Schadstoffen kann hiernach das Bündel an möglichen Maßnahmen der Gefahrenabwehr sinnvoll ergänzen, sollte aber aufgrund bestehender Kenntnislücken zunächst pilothaften Anwendungen vorbehalten bleiben. >> Literaturverzeichnis zur Publikation (40 KB, pdf) <<
Digitale Bodenbelastungskarten erstmals in Schleswig-Holstein - Dez. 2004 -Für vier Landkreise in Schleswig-Holstein erstellen wir derzeit in Kooperation mit dem Institut für Bodenkunde der Universität Hamburg digitale Bodenbelastungskarten. Auftraggeber ist das Landesamt für Natur und Umwelt Schleswig-Holstein. Dabei wird die Methodik zur Erstellung digitaler Bodenbelastungskarten des Landes Nordrhein-Westfalen auf seine Anwendbarkeit geprüft. Dabei sind u.a. Lösungen für die Ableitung geogener Ausgangsgehalte, für die Berechnung von Durchpausungsfaktoren vor dem Hintergrund weit verbreiteter Decksubstrate und für die Berücksichtigung der Sondernutzungen Baumschulen zu entwickeln. Das Vorhaben wird noch in diesem Jahr abgeschlossen.
LUA-Vorhaben "Anleitung zur Ermittlung und Abgrenzung von Gebieten mit erhöhten Schadstoffgehalten in Böden" gestartetIm Auftrag des Landesumweltamtes Nordrhein-Westfalen erarbeiten wir derzeit eine Anleitung zur Ermittlung und Abgrenzung von Gebieten mit erhöhten Schadstoffgehalten. Die Anregung zur Erstellung der Anleitung kam sowohl von den Bodenschutzbehörden als auch von Gutachtenbüros. So stellt sich nach der Erfassung der Schadstoffsituation mit Hilfe der digitalen Bodenbelastungskarte verstärkt die Frage, wie die Erkenntnisse zur gebietsbezogenen Schadstoffsituation im praktischen Bodenschutzvollzug umgesetzt werden können. Die zu erstellende Vollzugshilfe wird die Arbeitsschritte zur Ermittlung und Abgrenzung von Gebieten mit erhöhten Schadstoffgehalten auf der Grundlage lokaler Hintergrundwerte darlegen. Dazu wird auf die bodenschutzrechtlichen Grundlagen und Anwendungsgebiete lokaler Hintergrundwerte eingegangen werden. Anforderungen an die sachgerechte Ableitung lokaler Hintergrundwerte sollen benannt werden. Die Anleitung soll als Vollzugshilfe für die Bodenschutzbehörden in Nordrhein-Westfalen dienen. Aus diesem Grund wird bei der Ableitung lokaler Hintergrundwerte methodisch an die Vorgehensweise bei der Erstellung digitaler Bodenbelastungskarten angeknüpft. Das Vorhaben endet im März 2005.
Wirkungspfad Boden-Pflanze rückt verstärkt ins Blickfeld des BodenschutzvollzugesNach dem Inkrafttreten des Bodenschutzrechts stand zunächst die Erfassung und Gefahrenbeurteilung schädlicher Bodenveränderungen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen im Blickpunkt des Bodenschutzes. Nunmehr liegen in Nordrhein-Westfalen für viele Kreise bzw. kreisfreie Städte Bodenbelastungskarten vor, denen Hinweise auf schädliche Bodenveränderungen landwirtschaftlich genutzter Böden entnommen werden können. Damit stehen Untere Bodenschutzbehörden wie Landwirtschaftskammer vor der Frage nach dem Umgang mit derartigen Flächen, da hierzu in der Regel nur wenige Erfahrungen vorliegen. Vor diesem Hintergrund erstellt das Ingenieurbüro Feldwisch derzeit den "Leitfaden zu Maßnahmen der Gefahrenabwehr bei schädlichen stofflichen Bodenveränderungen in der Landwirtschaft" im Auftrag des Landesumweltamtes NRW. Weitere Informationen: - Wirkungspfad Boden-Nutzpflanze- Fachgespräch " Maßnahmen bei großflächigen schädlichen Bodenveränderungen" - Maßnahmenkonzept zur verschmutzungsarmen Nutzpflanzenernte- Auswirkungen der Bodenversauerung auf die Pflanzenverfügbarkeit - Flächenhafte Belastungsprobleme in ländlichen Räumen ( Tagungsbeitrag, 2,2 MB, pdf)
Vollzugshilfe "Verschmutzungsarme Nutzpflanzenernte" der LABO übergebenIm Auftrag der LABO hat das Ingenieurbüro Feldwisch in Kooperation mit der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung und Grünlandwirtschaft Aulendorf, Baden-Württemberg, das Vorhaben "Maßnahmenkonzept zur verschmutzungsarmen Nutzpflanzenernte" (LABO-Projektnummer B 4.03) bearbeitet. Der Abschlussbericht wurde der LABO vorgelegt. Der Bericht gibt den Bodenschutzbehörden umfangreiche Hilfestellungen für die Bewertung schädlicher stofflicher Bodenveränderungen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen mit Nutzpflanzenanbau. Schwerpunkt ist der Futtermittelanbau. Für unterschiedliche Gefahrenlagen werden geeignete Maßnahmen der Gefahrenabwehr beschrieben. >> mehr Infos <<
Neuerscheinung: "Handlungsempfehlungen zur Gefahrenabwehr bei Bodenerosion durch Wasser"
Bei der Gefahrenabwehr bei schädlichen Bodenveränderungen auf Grund von Bodenerosion durch Wasser bestehen viele offene Fragen. Die BBodSchV enthält dazu spezielle Regelungen in § 8 und Anhang IV, die der rechtlichen und fachlichen Erläuterung bedürfen. Vor diesem Hintergrund hat der Fachausschuss "Gefahrenabwehr bei Bodenerosion" in der Fachgruppe 4 „Bodenfunktionen und -belastungen“ des Bundesverbands Boden e.V. ( BVB) in Absprache mit der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Bodenschutz (LABO) "Handlungsempfehlungen zur Gefahrenabwehr bei Bodenerosion durch Wasser" als Vollzugshilfe erarbeitet. >> mehr Infos <<
BVB-Fachgruppe 2 neu strukturiertDie BVB-Fachgruppe 2 "Bodentechnik" wurde auf der Jahrestagung 2004 in Berlin in "Bodenschutz bei der Landnutzung" umbenannt. Mit der Namensänderung geht auch eine inhaltliche Neuausrichtung einher. Der neu gewählte FG-Vorsitzende Dr. Norbert Feldwisch stellte in Berlin mögliche Themenschwerpunkte zur Diskussion: 1. Bodenerosion; 2. Bodenverdichtung; 3. Bodenversauerung; 4. Bodenschutz im Zusammenhang mit Cross Compliance. Für die Weiterentwicklung der Diskussionsvorschläge und für die konkrete Mitarbeit in der FG 2 bzw. der noch zu bildenden Fachausschüsse werden Mitglieder gesucht. >> mehr Infos <<
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