Abschlussbericht des NRW-Verbundvorhabens „Boden- und Stoffabtrag von Ackerflächen - Ausmaß und Minderungsstrategien“

Zur Vertiefung der Kenntnisse zum Erosionsgeschehen in Nordrhein-Westfalen wurde vom Landesumweltamt 1996 das Verbundvorhaben „Boden- und Stoffabtrag von Ackerflächen – Ausmaß und Minderungsstrategien“ mit folgenden Zielsetzungen initiiert:

  • Quantifizieren des mit Oberflächen- und Zwischen-/Dränabfluss und mit dem Bodenabtrag einhergehenden Abtrags von Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen und Nährstoffen (Stickstoff und Phosphor) von geneigten Ackerflächen bei praxisüblichen Bewirtschaftungsbedingungen
  • Untersuchen und Bewerten der Relevanz der Eintragspfade
  • Überprüfen von Maßnahmen zur Verringerung der Belastung

Im Auftrag des Landesumweltamtes NRW wurden die fünf Teilprojekte des Verbundvorhabens projektübergreifend ausgewertet. Der vorliegende Bericht fasst die Ergebnisse des Verbundvorhabens auf der Grundlage der Berichte der Teilprojekte zusammen und leitet daraus die wesentlichen Schlussfolgerungen für die Bodenschutzbehörden ab. Zudem werden fachliche Hinweise und Hilfestellungen für Vollzugsaufgaben zur Vermeidung und Reduzierung von Boden- und Stoffausträgen mit Oberflächen- und Dränabflüssen von ackerbaulich genutzten Flächen gegeben. Dazu wurden auch Ergebnisse von anderen wissenschaftlichen Untersuchungen und Veröffentlichungen herangezogen, um die Aussagen auf eine breite fachliche Basis zu stellen.

Der Bericht kann von der Internetseite des Landesumweltamtes heruntergeladen werden.

Nützliche Links zur Bodenerosion: